Zu Pleier’s Garei.
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Daz si div maer erfure baz.
ISO nv tet div ivnfrowe daz,
Jdoeli si dar mit schäme gie. (d)
den heit si ziihtielilich (vmb) fie
Von ir frowen, als si ir (ge)bot.
swie si doch iamer (vnd) not
ISS Heten allertaegelich,
doch was div (maget) mineklich,
Daz si disen wer(den m)an
vil sere erha(rmen be)gan,
Do er ir scliö(ne) ersacli.
160 div maget (zv dem rit)ter sprach:
„Herre, mi(n frowe d)iv hat mich
her zv (iv cliomen), daz ich
Iveh sol (genaden) von ir.
li’re, nv entbietet mir
16S Durch iwer tugent div maer.
min fröwe selbe waer
Vil gern her zv iv gegan.
si (hat) ez durch hochvart niht la~.
daz si, hrr, an dirre frist
170 niht her zv iv gegange~ ist,
Daz machet groz armvt,
div vns diche we tut.
Wir haben grozen vnrat
an de~ leibe vnt an der wat.
17S Wir haben ein chvmberlichcz lebe',
vns wart noch nie deliei' trost gebe'
Wol iiier siben iarn,
vnd seit wir da haime war'.
Wann vnser leit haet ende!
180 in disem eilende
Hab wir erbten groze not.
bezer waer vns der tot,
Dann daz leben, daz wir han.
vns wirt gemaches niht geta~.
18S Wir sin aller fraeude' eine
ouf disem dürren steine.“
Sitzb. d. phil.-liist. CI. L. Bd. IV. Hft.
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