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Eine Geographie ans dem dreizehnten Jahrhundert.
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ANMERKUNGEN.
V. 7. Zum sing. vgl. 2 und Gr. IV, 197.
V. 9. 72 Sprachen wurden meist angenommen. Die Vorauer Handschrift
erzählt: Do Noe uure wart, do huh sich michel hohuart.
zvene unde sibenzeh uursten. si waren uile geturstic. si wolden
wurchen einen turn, daz waz deme schefphare zorn. —-Do
is got nilit mere wolte. do zeuurte er ez mit sineme gewalte.
eines nahtes gescah. daz ir neheiner ne wesse waz der
andere sprah. si gingen von deme turne, mit micheleme zorne.
zyo unde sibenzec Zungen gab er in do. inoh stat dev werlt so.
Du bestunt dev ebreishe zunge. aineme vil gütmeme manne,
der was geheizen Eber 15, 10. Die Milst. Hs. sagt:
Ez wolden haben giganf gemouret eine steinwant
zir grozzem unheile: ir spräche wart geteilet
in zwo und subinzich zunge, geschendet wurden si darumbe
[32, 10.
Spätere Zeugnisse sind:
sit zwiio und sibenzec spräche sint,
ez dunket mich der witze ein kint,
swer nilit der zungen lät ir lant,
da von die spräche sint bekant. W. Willebalm 73, 7.
zwuo und sibenzec spräche,
der man al der diete giht,
die enmöhten gar volsprechen niht
miniu fliistebaeren ser. Ebendort 101, 22.
da zwo und sibenzic zungen
mit vremden wandelungen
von erste wurden vunden. Rudolfs Alexander 16, 180.
zwo und sibenzic spräche diu werlt hät. König Tirol MS II.
daz zwo und sibenzic zunge [I 6 1 ’.
hüllen in dem bistuome. Servatius 370.
und zwo und sibenzic zungen. Hürn. Sigfrid 54, 2.
Johann Rothe erwähnt die 72 Sprachen beim babylonischen
Tliurme „darum so batte cristus zwen und sibenzig jüngeren,
die her zu predigen uz saute in die zwei und sibenzic lant.“ Der
Zahl der Sprachen entspricht somit die Zahl der Länder.