Uber den Ursprung der Schrift der malayischen Völker.
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dass die letztere mehr nach rechts geneigt erscheint, wobei die beiden
nun horizontal liegenden Linien durch einen senkrechten Strich verbunden
wurden. Wahrscheinlich ist auch die Redau-Form aus derselben
Quelle hervorgegangen; der Strich, welcher bei der Tagala-Form
in der Mitte erscheint, wurde seitwärts angebracht und nach
unten zu verlängert.
Allen diesen Formen liegt altindisches + + zu Grunde, so dass
die Anfangs ein Kreuz bildenden Grundstriche auseinanderfielen und
parallel hingezeichnet wurden. Offenbar war daran das veränderte
Schreibmateriale Schuld. (Aehnliches bei den nordischen Runen.
Vergl. darüber die Schrift Kirchhoff’s S. 3.)
g. Offenbar repräsentiren die Rattak- und Redan-Form dasselbe
Zeichen, welches im altindischen A seine Erklärung findet.
Auch die Form der Philippinen dürfte damit Zusammenhängen; die
Einbiegung des linken Schenkels ist eben so wie bei n, t, p etc. zu
erklären.
n. Offenbar ist die Rattak-Form mit der Mäkäsarschen identisch.
Auch die Form der Philippinen scheint damit zusammenzuhängen;
nur muss man sich dieselbe auf die rechte Seite gestellt und
des Zierraths entblösst denken — <t- Vielleicht ist auch die Redan-Form
damit identisch und V der Kern derselben, die beiden Seitenstriche
hingegen späterer Zusatz.
Alle diese Formen finden ihre Erklärung im altindischen , das
nach und nach in einen Winkel zugespitzt und auf denselben gestellt
wurde,
d. Das Rattak bietet dafür die Form an welche sich die
ältere makäsarsche Form anscldiesst. «n ist offenbar umgedreht für
csy, welches wieder nichts anderes ist als die Rattak-Form, mit
einem einzigen Striche ausgeführt. — Aus yjj entstand die neuere
Form ~o durch Vergrössung des Rauches und Weglassung des nach
rechts geführten Seitenstriches.
Alle diese Formen stammen aus dem altindischen E , sofern
man dasselbe auf die linke Seite gestellt denkt UU; der zwischen
demselben und der Rattak-Form obwaltende Unterschied erklärt sich
aus der Verschiedenheit des beiderseitigen Schreibmaterials.
n. Die Rattak-Form v; dürfte mit der allen makäsar'sehen
identisch sein, was man leicht einsieht, wenn man letztere nach links
gewendet sich denkt.
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