Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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gewiesen werde. Vgl. de coelo 279 b 2ö ei os trpizspov iS, äXXwg i^dvrtov
avvia-yj 5 xoap-og d. i. iS, äXXwg s^ovrwv npozepw. Polit. 1279 b 11 Sei 8s
p.ixprh 8tx paxpozipoiv siksiv zig Ijidorv) xzX. Diese einfachste der Erklärungen
möchte ich daher so lange festbalten, bis ich eine bessere vorgebracht finden
werde, und bin überhaupt der Meinung, dass im Gebiete der Aristotelischen
Wortstellung noch gar Manches zu beobachten sei, bevor man gewisse Erscheinungen
für unmöglich erklärt und durch Kritik zu beseitigen sucht. —
Was Susemihl neuerdings in seiner Ausgabe zum Theil auf Useners
Anrathen nicht ohne Gewaltsamkeit durchgesetzt hat, scheint mir theils
unnöthig, theils unrichtig. Den Satz xal zo zs reüv uiroxpiroiv — Soyoxkvjs
wird man als epexegctische Erklärung zu i-si i'axs zvjv aözvjg yuetv mit diesem
in Verbindung setzen müssen; wenigstens wird man sonst leicht an xai einen
Anstoss finden. Davon aber sind die mit szi 8s und in einem neuen Satz angeführten
Bemerkungen zu trennen. Es sind weitere Veränderungen der Tragödie,
die mit den im Vorausgehenden angeführten durchschlagenden Umgestaltungen
parallel geben oder Consequenzen aus denselben waren. Zuerst
die Ausdehnung des Sujets und die Beseitigung der spasshaften Dietion.
Von der ersteren ist die Vermehrung der Acte und Scenen (irrsiaodioiv
7zXr,^Yi) doch noch unterschieden genug, um nicht beides nothwendig
in Eins zusammenfassen zu müssen, wie Susemihl gethan hat. Aber abgesehen
von den vielen kleinen und doch nicht leichten Veränderungen, die durch
die an sich nicht gerechtfertigte Umstellung veranlasst worden, der Satz
xcd zci ciXXa big sxugzu xoGp-rß-Tivca Xi^szco. eorco vjptv siprip,c'va, den die Überlieferung,
wofern man ihn nur richtig erklärt, ganz unversehrt erhalten hat,
wird nicht bloss vom Platze gerückt, sondern völlig zerrissen, indem das eine
Stück desselben mehrere Zeilen hinauf, das andere viele Zeilen hinabgerückt
wird, so dass es schwer wird, die zersprengten Stücke nur wieder zusammenzulesen.
— Für die im Text gegebene Erklärung der Worte euren
»jptv Etpvjp.sva werden die dort angeführten Belege ausreichen; es lassen
sich aber noch andere hinzufügen wie Rhetor. 1404 b 1 euren ouv
ixslva zs3s<j>pYjp.iva 'lassen wir also jenes als abgemacht gelten’ und de gen.
et corr. 329 a 6.
14. Kunststil der Komödie.
(Zu S. 284.)
Dass die das Object der Komödie determinirenden Worte 1449 a 32—37
für die Stelle, wo sie die Überlieferung giebt, von Aristoteles nicht bestimmt
sein konnten, hat schon der scharfsinnige Castelvetro gesehen (vgl. s. Ausg.
S. 91), und neuerdings denselben Gedanken Thurot geäussert observations
philologiques sur la Poetique d’Aristote S. 5 fg. Allein weder Castelvetros Gedanken,
dass die fraglichen Worte 1449 a 2 hinter xtaposSiag einzuschalten seien,
kann ich gut heissen (denn dort wäre eine Bezeichnung des Stoffes der Komödie
zwecklos und den Zusammenhang störend), noch Thurots von Susemihl
gebilligten und im Text befolgten Combinationen beistimmen, wonach die von
ihrem Platz zu rückenden Worte 1449 b 9 vor vj piv ovv iitonoua einzufügen,