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V a li 1 e n
xat TTSpi m* noiovpeäx rt)v jze'Sodov, ap’ eotiv s’v aüroig Xj oüx ean erwpa
xneipov irept «)v au£vj<7tv. Durch diese Parallele werden sieh denn auch die
Bedenken und Trrthümer über sVio-xotteiv, sowie über die Form der Doppelfrage
apa —13 oü bei Ty. Mommsen (De Aristotelis Poetieae Capp. I—IX.
Kil. 1842. S. 7 A.), Forchhammer (Quaest. crit. eap. I. de Aristotelis artis
poetieae eap. 4 §. 11. Kil. 1854 S. V) und Deuschle (Jahns Jahrbücher
1855 S. 444) beseitigen. Man vergleiche überdies noch Pbys. 210 a 215
aKopXiaeie d’ äv rtc, Spot xat avra rs in sauren ivfHyerxi stvat ri oOSsv. Anal,
post. 71 a 31 üpa — rj oü. 89 b 38. 90 a 8. b 19. 93 a 2. 32. Topik 171
a 36. Psychol. 431 b 17. Schwieriger ist es über die verderbt überlieferte
Zwischenbemerkung aüro re xaj ’ auro xpt'verai v) vat xai repdg rä Bearpu
zu einem festen Urtheil zu gelangen. Was die Aldina daraus bergestellt bat,
avrö re xa.5’ avrd xptvdpievov xat ttpog rä äiarpa giebt im Allgemeinen
einen befriedigenden Gedanken. Denn auch Spengels (in Z. f. A. W. 1841,
S. 1261 geltend gemachten) Anstoss an dem auf rpa'/epdt'a bezogenen Neutrum,
wofür er aürvj re xa3’ et&cir* xpivopevr) wollte, liesse sich vielleicht,
wenn es sich nur darum handelte, bei der bekannten Vorliebe des Aristoteles
für das Neutrum der Pronomina und Adjectiva, auch wo sie auf Nomina anderen
Geschlechtes sich beziehen, (worüber Bonitz zu Metaph. 1035 b 15 und
Waitz z. Organ. 4 b 4) beseitigen: vgl. was unserer Stelle näher liegt, Topik
117 a 2 oOdelg yctp rtp.ä rov nXovrov dt’ eauröv ccXXx dt’ srepciv, r^v de ytXt'av
xaS’aurö. Rliet. 1362 b 11. Nie. Eth. 1173 b 19 vergl. m. b 23. Wichtiger
ist, dass jenes in der Aldina zuerst geschriebene Participium xptvo'p.evov
an der Überlieferung äusserst geringen Anhalt hat, und es war meines
Bedünkens ein richtiger Gedanke von Bursian (Fleckeisens Jahrbüch. 1859
S. 753) das Verbum finitum xpt'verai festzuhalten und nach einer jetzt fehlenden
Einfügung desselben in die Construction zu suchen; sein (von Susemihl
in den Text gesetzter) Vorschlag aürä ehe xa5’ avrd xpt'vErat Xj xat
npdg rä .Ssarpa ist jedoch nicht ohne Bedenken. Ein eite — v} xat erinnere
ich nicht bei Aristoteles gelesen zu haben, und doch muss bei einem
Schriftsteller wie dieser sein eigener Sprachgebrauch entscheiden, ln der
überwiegenden Zahl von Stellen schreibt Aristoteles in strenger Correlation
ehe — Eire. Sehr vereinzelt steht dagegen ehe — X) Hist. anim. 586 a 22
eire tjeooroxeirat Xj qjoroxetrai. Vgl. Topik. 171 a 19. 117b 6 strs (o-j Cf. Bekk.)
'jap Xi anoßoXri v) ro ivavriov ipeuxrörepa, aürö atperenrepov. Rhetor. 1372 a 7
eite av XaSelv xpxtgxvreg vj p.X] XuSövreg p.Xi doüvat dt'xvjv. Nie. Eth. 1160 a 17
etre yp-fipÄrMV ehe vtxvjs V7 (etre L 1 ') KÖXewg ope^opevoi. De gen. et corr. 317
b 19. 20 etr’ e’x duvaptst Svrog ouua strs xat iro>g aXXwg. Ibid. 314 b 29
und 315 a 2 ehe — xäv et. Psych. 429 a 11 etre y_o>pmov Svrog ehe xat
(xat om. E) p) ^copiaroO. Doch wollte inan auch ein etre — Xj xat zugeben,
das Hauptbedenken bleibt, dass xptverat auf rpa-ywdta bezogen,
nicht wohl passend scheint. Denn wollte Aristoteles sagen: 'Die Tragödie
an und für sich oder mit Rücksicht auf die Bühne betrachtet’, so hätte er
für diesen Gedanken wohl ein anderes Verbum (axoiretv, SempeTv, Xxp.ßiveiv)
eher als xpCveiv gewählt, welches 'beurlheilen’ heisst. Dieser Umstand hat