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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.

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xSiV  p.sX<xvmv  ävSpcäjrcov,  8>anep  AiSioixoiv  xai  rSW  rotourmv.  Nicom.  Eth.
H41  I)  4  ’Avatgaqipav  xai  0aX»jv  xai  roüg  roicmrous  aoyoöc  (ze'v,  fpovipoug
ö’  ou  yaatv  stvat  u.  H40  b  8.  Phys.  208  b  9  a£  yopai  xSiv  fjtyixoiv  aoipaxwv  xai
äirXwv,  oTov  jrupög  xai  7%  xai  rjiv  rotourwv.  De  gen.  et  corr.  332  a  3  vdwp
xai  äyjp  zai  rä  rotaOra.  De  gen.  anim.  701  a  23  s'v  piv  x9j  SaXärr/j  xai  rote
rotoürotc,  wo  Wimmer  auf  Grund  der  durchweg  in  dieser  Ausgabe  zum  Schaden
des  Textes  überschätzten  Handschrift  Z  n-orapotg  schrieb  statt  roioürotg,  das,
wie  die  blosse  Vergleichung  von  a  23  zeigt,  Interpolation  ist,  wiewohl  Aristoteles
Hist.  anim.  370  a  19  s’v  xy  5aXärr/;  xai  rotg  7rorapots  schreibt.  —  Ob  der
Genitiv  ixsivov,  wie  er  zu  Mapyiryg  augenscheinlich  gehört,  auch  zu  rä
rotaüra  zu  ziehen  ist,  wie  Welcher  a.  a.  0.  annimmt,  wage  ich  nicht  zu  entscheiden. ­
  Mit  s’v  otc  aber  beginnt  ein  neuer  Satz;  dass  der  Homerische  Margites
  und  die  verwandten  Gedichte  zu  dem  Genus  des  tpöqog  gehören,  ist
Nebensache,  Hauptsache  dagegen,  dass  in  dieser  zweiten  Gruppe  ursprünglicher ­
  Dichtungen,  den  $0701  nämlich,  dem  Charakter  der  Dichtung  entsprechend, ­
  jambisches  Mass  sich  eingestellt  hat;  denn  darauf  fusst  die  Aufstellung ­
  der  zweiten  Entwickelungsstufe,  auf  welcher  Jambendichter  und  Eposdichter ­
  einander  gegenüberstehen.  Dass  mit  s’v  ofg  ein  neuer  Satz  beginnt,  ermangelt ­
  nicht  der  Beispiele.  Politik  1312  a  33  od  p)v  äXX  ’  sXayiatoi  7E  röv  upiSp.ov
  siaiv  o£  dies  raurvjv  rv)v  airt'av  oppätvxsg'  ■jjroxstff.Sai  7äp  Ost  ro  roü  acoSzivat
pjdsv  <ppovn'?Eiv,  av  pj  p.sXXp  xaraayr]asiv  xvjv  npäigiv.  01g  äxoXou3sTv  psv  Ss~.  xr,v
Ai'owog  vkoXyi^iv.  Metaphys.  1040  b  32.  Phys.  233  b  11.12.  Endlich  ist  es  grundlos ­
  das  überlieferte  xarä  xd  äppoxxov  (d.  i.  angemessener  Weise)  in  xai  xd
«pporrov  zu  ändern.  Jenes,  das  der  hergestellten  Selbständigkeit  des  Satzes
angemessener  ist,  hat  seine  Analogie  an  xarä  rö  npoafixov  (Rhetor.  1333  a  22.
1307  b  12),  xarä  rd  äväXt^ov  u.  ähnl.  —  Es  ist  übrigens  einleuchtend,  dass
auch  bei  dieser  Fassung  die  Aristotelische  Stelle  der  Annahme  nicht  entgegen ­
  ist,  dass  die  Jamben  im  Mnrgites  ursprünglich,  nicht  spätere  Zulhat
geschmackloser  Künstelei  seien.  In  dieser  Controverse,  die  aus  dem  Aristoteles ­
  allein  nicht  entschieden  werden  konnte,  gestehe  ich,  dass  meine  Empfindung ­
  für  Welcher  ist.  Eine  neue  Abhandlung  über  den  Margites  von
GötHing  habe  ich  leider  nicht  zu  Gesicht  bekommen.
10.  rd  [j.ev  o5v  hv.monsXv  dp’  sy_si  xzl.  1449  a  7  lg.
(Zu  S.  278.)
Statt  äp’  eysi  haben  die  Handschriften  jraps/st,  woraus  schon  in  der
Aldina  ei  äpa  eyei  hergestellt  ist,  wie  Metaph.  993  b  27  p.-q  pövov  rt  saxi
xoOxmv  sxaaxov,  äXXä  xai  ei  äpa  sv  svi  ivavxiov,  wo  übrigens  Bekker  mit
EA 1 ’  apa  statt  Et  äpa  schreibt.  Letzteres,  das  im  Sinne  von  si  quidem
häufiger  ist  (Topik  100  b  7  u.  s.),  erinnere  ich  sonst  in  der  Frage  oder
Doppelfrage  bei  Aristoteles  nicht  gelesen  zu  haben.  Und  da  napsysi  nicht
leichter  aus  ei  äp’  syei  als  aus  ap’  syst  verderbt  werden  konnte,  so  habe  ich
letzteres  vorgezogen,  zumal  dadurch  die  hiesige  Stelle  eine  ganz  parallele
Fassung  erhält  mit  Physik  204  b  3  vjpstc  0’  sVi<7xo7roöpev  nspi  rü*  ctiaSr/xfov
20*
            
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