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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

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V  a  h  I  e  n

Koiovvrca  (1447  a  21)  veranlasst  haben,  glaube  ich  durch  die  im  Text  gegebene ­
  Darlegung  des  Zusammenhangs  erledigt  zu  haben.  Es  Hessen  sich  übrigens ­
  gegen  seine  Vermuthung  Tvjs  aOXvjTixvjs  s’^opivvj  itoivjtix^  xai  xiSapionxvjs
auch  positive  Gründe  geltend  machen,  wie  denn,  um  nur  diessEine  anzuführen,
nicht  abzusehen  ist,  welche  Dichtarten  Aristoteles  neben  Komödie  und  Tragödie
und  dem  die  ganze  Lyrik  vertretenden  Dithyramb  durch  die  von  Susemihl
zurechtgemachten  Worte  habe  bezeichnen  wollen;  denn  die  Art  wie  Susemihl
selbst  diesen  naheliegenden  Einwand  mehr  umgeht  als  beseitigt,  wird  ihm  hei
nochmaliger  Erwägung  schwerlich  triftig  erscheinen.  —  An  tvjs  adXvjTtxijs  vj
nXeLaxY)  (statt  tö  nXsioTov)  nimmt  Niemand  Anstoss:  eine  genau  zutreffende
Parallele  gibt  de  coel.  298  b  2  xr t v  KXziaryv  xxjg  n-spi  fiiazwg  ioxopiag.
5.  xai  koititti'j  npoaayopsvTso'j  (1447  b  23}.
(Zu  S.  2(19.)
Diese  Stelle  habe  ich  Z.  Krit.  Aristot.Schriften  S.Sfg.  besprochen:  wenn
ich  daselbst  nach  Abweisung  anderer  Verbesserungsversuche  die  in  einigen  Handschriften ­
  gebotene  Schreibung  xai  (toOtov)  7toivjt>7V  izpoaa^opsvxiov  empfohlen
habe,  so  war  damit  doch  nur  der  Gräcität  Genüge  gethan;  denn  wollte  Aristoteles ­
  sagen,  dass,  auch  wenn  Einer  in  gemischtem  Versmass  pipjTiss  sei,  man
auch  einen  solchen  Dichter  nennen  müsste,  so  konnte  das  Pronomen  nicht  wohl
entbehrt  werden.  Allein  für  den  ganzen  Zusammenhang  der  Stelle  genügte
diess  nicht;  man  setzte  den  Salz  öpoicos  xav  ei  zig  xxX.  zu  der  zuletzt  vorangegangenen ­
  Bemerkung  über  Homer  und  Empedokles  in  Beziehung,  statt  über
die  Zwischenbemerkung  jzXyiv  ot  av^pioTrot  xtX.  hinweg  ihn  da  anzuknüpfen,
wohin  er  offenbar  gehört:  ovSkv  -yäp  av  k’-/_oipev  övopäaai  xoivöv  toüs
2.  x.  H.  p.ipoug  —  ouS'  ei  tis  —  opoioig  Sk  xav  ei  us  —.  In  diesem  Zusammenhang ­
  aber  bedarf  der  Vordersatz  öpoicos  Sk  xav  ei  Tis  xtX.  keines  besonderen
Nachsatzes;  sollte  aber  einer,  wie  wegen  des  langem  Zwischensatzes  nicht
unangemessen  war,  hinzugefügt  werden,  so  dürfte  es  dem  Gedanken  nach  nur
eine  Wiederaufnahme  der  Worte  ovSkv  av  e^oipev  ovopänai  xoivov  sein.  Wem
es  gelänge  einen  diesen  Worten  entsprechenden  Gedanken  aus  dem  überlieferten ­
  xai  tzoi.yiv!]')  jrpoffa-yopeuTc’ov  herzustellen,  würde  jedes  Bedenken  beschwichtigen; ­
  mir  ist  diess  nicht  gelungen  und  daher  habe  ich  der  Vermuthung  Raum
gegeben,  jene  Worte  seien  Interpolation,  die  aus  dem  Bestreben  den  vermeintlich ­
  nachsatzlosen  Satz  zu  ergänzen,  und  aus  der  unrichtigen  Auffassung  des
Gedankenzusammenhangs  entsprungen.  An  die  Tilgung  dieser  Worte  hatte
übrigens  schon  Bernhardy  a.  a.  0.  908  gedacht,  dessen  Erklärung  jedoch,  weit
ab  von  der  meinigen,  vielmehr  auf  der  aus  der  Aldina  stammenden  Ergänzung
ovx  rjS-/j  xai  ;rotvjT.  Kp.  fusst.  —  Für  die  Anknüpfung  des  Satzes  opoieog  Sk  xav
ei  Tis  xtX.  an  den  negativen  ovdev  -yäp  av  e/oipev  övopaaat  xoivöv  vergl.
Topik  106  a  32  riov  -/äp  auTüv  xSi  eidei  vj  auxr,  aiu^vjiris,  tö  Sk  Xeuxöv  tö  e’-'i
t^s  ywv-ös  xai  toO  %po>p.axog  ov  xij  aüvp  aiaS^aei  xpivopev,  äXXä  tö  pev  otpei,  tö
Sk  äxoij.  öpoiios  Sk  xai  tö  i!gv  xai  tö  ap.ßXb  iv  yyp.oZg  xai  s’v  07x01s  (seil,  ov  Tvj
a’JTp  alaS-iyjei  xptvopev),  ccXXoc  TÖ  pev  &prj,  tö  Sk  7EÜ1TEI.
            
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