Beiträge zu Aristoteles Poetik.
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ches hinzuzufügen finden werden, erscheint der von xav et abhängige Conjunctiv
sehr bedenklich ; av gehört nicht zu dem hypothetischen Vordersatz, sondern
eigentlich zu einem dazu zu ergänzenden Nachsatz, ist aber mit xat zu
einer Partikel zusammengewaehsen (ähnlich wie xa3a~spxvsi, £><7-spavet u. a.),
so dass auch, wo ein Nachsatz wirklich steht (wie in einigen der aus der Topik
angeführten Stellen), das mit xai verbundene av keinen Einfluss darauf ausübt.
Vgl. Waitz Organ. 1. S. SIS. Ideler Aristot. Meteorol. I. 334.
4. ot nolloi rtüv opyriardv — zfig aüXrjTwfjf 17 rckeiarv).
(Zu S. 268.)
An ersterer Stelle sind unterschiedliche Versuche gemacht worden, den
Fehler der Überlieferung pupoOvrai yttopts äpp-oviag 01 vööv öpy^arwv zu verbessern.
In dem Pariser Codex 2036 und zwar in ihm allein ist pupstrat x• “• V
rwv ipx^tjrwv geschrieben, was Buhle und Hermann und neuerdings Bekker
im dritten Textesabdruck aufgenommen haben. Auch Spengel (Z. f. A. W
1841 S. 12S4) billigt es, indem er überdiess pupoOvvat als Glosse tilgt, die aber
erst entstanden sein könnte, nachdem vj tcüv opx’<jotcöv in ot rcöv opx. verderbt
war. Diese Fassung hat darin allei’dings etwas Bestechendes, dass Aristoteles
im Vorhergehenden und im Nachfolgenden von den Künsten, nicht von den
Künstlern redet; allein hätte diess Aristoteles auch hier gewollt, so lag doch
v5 opx'OGzixr) näher, welches der xiSaptorixio und aüXvjrixvj entsprechender war.
Ich fürchte daher, man hat jene vereinzelte handschriftliche Lesung gegenüber
der gemeinsamen Überlieferung aller übrigen überschätzt; ich kann darin nur
einen Verbesserungsversuch des Schreibers erkennen, der zwar besser ist als
Reiz’s und Tynvhitt’s Vorschlag ptpoövrat x• “• al ' (sc. ziyycu) -wv öpyvjaTtöv,
aber das Richtige nicht trifft. Diess finde ich vielmehr in Heinsius’, wie es
scheint, vergessenem Vorschlag ptpoövrat x- “• ot ' (jtoXXoI) roov öpyvjo'vcöv, der
äusserlieh an anderen aus gleichem Grund entstandenen Auslassungen in der
Poetik einen Anhalt bat, wie 1447 a 23 ovaai (rotaörat) o)v duvaptv. 1438 a 28
vijv rwv (xuptcov) dvoparoov, und, wenn anders meine im Rhein. Mus. XIX 309
mitgetheilte Vermuthung das Richtige traf, 1438 b 16 rtöv (xuptoov) övopäro.>v :
denen vielleicht noch 1434 a 10 hinzuzufügen ist dtä •yxp roöro, fi-ep iräXat
etpvjrat, oü irepi. iroXXä '/s’vv; at (xaXXtarat) rpa-ytodtat ettjtv: denn so erst entspricht
sie dem Gedanken des Aristoteles und der ausdrücklich von ihm angezogenen
Stelle 1433 a 19 vüv Sk jrepl öXh/as otxta? at xaXXterrat rpa-ppötat avvrtSsvrat.
— Einen mit Heinsius’ Vorschlag verwandten hatte übrigens Bcrnhardy
(Berlin. Jahrb. f. wissenseh. Krit. 1839 S. 907) geäussert: ot rüv öpX'<jortbv
^äxpot) oder ähnlich: 'die Meister des Fachs’. Doch wird man diesem
den des Heinsius leicht vorziehen, theils wegen der grösseren Einfachheit,
theils und noch mehr, weil so die hiesige Stelle in entsprechende Parallele
tritt zu zfjc auXvjrtxvjj vj jrXetarvj xat xt.Sapt(7Ttxrjj (1447 a 13). Denn Susemihls
in Fleckeisens Jahrbüch. 1862 S. 318 angedeuteten und im Rhein. Mus. XVIII
367 fg. ausgeführten Bedenken gegen diese Stelle, die ihn zu einer nicht
gelinden Aenderung von vj jrXsturr7 sowie zur Einsehiebung von rotaürat vor