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V a h 1 e n
Mit dem bisherigen ist das olov xcu teIeiov mehr äusserlich umschrieben:
denn es bleibt die Frage noch immer offen, wie gewinnt
man (bei zweckmässigem Umfang) den richtigen Anfang und das
richtige Ende, d. h. die Abgeschlossenheit nach beiden Seiten. Die
Antwort gibt das 8. Cap.: es ist die Einheitlichkeit des p-vSog, die
nicht in der Einheit der Person oder der Einheit der Zeit, sondern
lediglich in der Einheit der Situation (npägegeben ist. Dass
Aristoteles das olov v.ai teIeiov erst hiermit genügend bezeichnet ansah,
zeigt der Abschluss des achten Capitels (1451 a 30 j_prj ovv
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ölrjg, xai za. p-ipyj ovvEazavai rcöv npayp.dzo>v oözoog wgze pszazi-Ssp-ivou
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zov olov kor/.v), welcher die enge Verknüpfung dieses Abschnittes
mit dem vorangegangenen deutlich macht. Nicht ebenso sichtlich ist
der Anfang des 8. Cap. an das Vorangegangene angefügt. In dem letzten
Satze des 7. Cap. ist in der für den Umfang der Tragödie massgebenden
p.Eraßolri (in Glück oder Unglück) die Forderung der
Einheit der Handlung eingeschlossen. Denn wenn in einer nach den
Gesetzen der Wahrscheinlichkeit oder Noth Wendigkeit geordneten
Abfolge von Begebenheiten ein Übergang von Glück zu Unglück oder
umgekehrt erfolgt, so ist damit die hinreichende Begrenzung des
Umfanges gegeben, und der Mythos ist in diesem Falle einheitlich. Die
Worte pvSog ö’ iaziv stg, mit denen man nicht angemessen ein neues
Capitel eröffnet, sind daher jenem Satze enger anzuschliessen, und ergeben
in diesem Zusammenhang eine positive Bestimmung der Einheit
des p.03og, auf welcher das 8. Cap. basiert, und insbesondere die
Worte (28) nEpc w.av Tcpä£iv oiav Ityopsv passend zurückweisen 18 ).
Die Frage nun, wie die Composition (p.0Sog) die richtige dramatische
Einheit erlange, wird unter Abweisung eines verkehrten
Begriffes der Einheit, vorzugsweise an dem Beispiele des Homer
erörtert; es findet aber das Gesagte auf den p.vSög der Tragödie
nicht minder als den des Epos Anwendung.
Aus der Forderung geschlossener Ganzheit und der darin enthaltenen
Einheit der Composition ergibt sich die weitere Forderung
für den Dramatiker, nicht die historische Wirklichkeit, sondern die
poetische Wahrheit darzustellen.