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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

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V  a  h  1  e  n

schalten:  sau  di  z9jg  p.kv  npd£eo)g  o  p.OSog  r,  pip.-riaig,  zrifuxe  d'alzia
ovo  twv  npdlgsuv  sivai.  ötav&iav  y.cd  r,äog.  So  nämlich  werden  der
pipriaig  z~ng  npäEsoig,  welche  den  püSog  ergibt,  passend  gegenübergestellt
  die  am«  rwv  jrpafecov,  die  Grundlagen  der  Handlungen,  als
welche  sich  rjSog  und  didvoia  ergeben  hatten.  Die  Wiederaufnahnie
  dieses  Ergebnisses  gibt  zu  gleicher  Zeit  für  rög  p.kv  Kpd£sojg
die  bisher  vermisste  Entsprechung  und  für  die  erst  in  dieser  zweiten
Hälfte  des  Vordersatzes  gegebenen  Definitionen  von  rjSog  und  didvoia
die  erwünschte  Grundlage  ah.  Sonach  gliedert  sich  denn  der  ganze
Satz  folgendermassen:  sTtsi  oe  ixpäEsüg  kan.  p.ip.riaig,  izpazzszai  de
vnö  zivojv  npazzövzow,  ovg  dvdyxrj  noiovg  zivag  efvat  xazd  zi  zd
rj$og  xai  rfjv  dtdvoia.v  (dt«  ydp  zoOzojv  xcä  zag  npdgzig  efvat'  (pap.zv
?:oidg  zivag  xai  xard  zavzac  xai  rvyyjdvovai  xai  aTtozvyydvovai
redvre?)-  i'art  de  ryg  p.kv  Kpdtgsug  o  pvSog  -o  piprjaig,  nifvxs  d'aizia
dito  toüv  npd^oiv  efvat,  oidvoiav  xai  rjSog -  Äeyoj  ydp  pvSov  zoüzov
trjv  avvSsaiv  tojv  npaypdzoiv,  zd  de  xa.3-’  d  noiovg  zivag  efvat
tpa.pzv  zovg  npd.zzovzag,  ötävotav  de,  ev  oaoig  liyovzeg  dnodsixvvaai
zi  v?  xai  unofaivovzai  yvoopziv  ■  dvdyx-o  ovv  nda'og  zpayopdiag  pipv
«fvat  e£,  xaS’  d  noid.  zig  iaziv  rt  zpayudia  xzl.  15 ).
An  das  Ergehniss  dieser  Erörterung,  dass  jede  Tragödie  notliwendig
  sechs  Theile  haben  müsse,  schliesst  Aristoteles  eine  Gliederung ­
  der  Theile  nach  den  Objecten  (p.vSog,  riSog,  didvoia'),  den
Mitteln  (pslonoda  und  litkig)  und  der  Art  und  Weise  der  Nachahmung
(o'ijjig),  und  leitet  sodann  zu  einer  neuen  Betrachtung  der  Theile  über
mit  den  schwierigen  und  dunkeln  Worten  (1450  a  12)  zoiizoig  pkv
ouv  ovx  ö)Jyot  avzüv  ojg  sixsiv  xiypovzai  zeig  zidzaiv  •  xai  ydp  oipstg
k’yji  Ttäv  xai  f/Sog  xai  p.vSov  xai  AeZiv  xai  pilog  xai  oidvoiav  doavzwg.
Die  Erklärung  hat,  wie  ich  glaube,  von  zoTg  sIdsaiv  auszugellen,  ein
Ausdruck,  der  hier  mit  piprj  nicht  identisch  sein  kann.  Zwar  hat  Aristoteles ­
  1449  a  8  von  den  Ctdvj  der  Tragödie  geredet  in  dem  Sinne  von
'Formen’,  die  er  l>3  hei  der  Komödie  ayr<paza  nennt  (vgl.  1448  h  3G).
Im  Uebrigeu  aber  sind  ihm  stör}  im  Unterschiede  von  pipv  die  Arten
der  Tragödie  (1455  h  32  zpayopdlag  dk  s’idri  siai  zsaaapa•  zoaavza
ydp  xai  zd  pspn  k'Kkyp-o)  wie  des  Epos  (1459  b  8  za  eidri  zavzd
dd  kyjiv  rvjv  inoizodav  zr<  zpayopdia  .  .  xai  zd  p.ipv).  Vergleicht  man
nun  den  Eingang  des  zwölften  Capitels  pipr,  dk  zpaypdiag,  oig  piv
ojg  s'idsai  dsi  ypvaSai,  izpizspov  i'tnopev,  so  scheint,  wie  es  immer
mit  der  Authenticität  dieses  Capitels  sich  verhalten  mag,  so  viel
            
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