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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.

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!<7«s'  zpyov  dri  oie&evou  -/.ad-'  ixaazov.  Denn  so  lautet  dieser  Abschluss ­
  in  der  Ueberlieferung,  während  seit  Aldus  in  den  Ausgaben
Aeytzar  [arspi  per  ovv  zovzaiv  zoaavza]  Icttoj  xzl.  gelesen  wird.  Nur
der  Umstand,  dass  dieses  eine  dem  Aristoteles  sehr  geläufige  Formel
ist,  kann  es  erklären,  dass  man  die  Zulässigkeit  der  Überlieferung,
wie  es  scheint,  nicht  mehr  geprüft  hat.  Man  vergleiche  übrigens  mit
jener  Wendung  xai  rä  äXXa-sareo  v5p.iv  eipvjpeva  'und  das  übrige  lasse
man  als  gesagt  gelten’  Metaph.  1005  b  21  xai  äaa  akla  npoaoiopiaaip.£.$’
  äv,  iazw  npoa^iöpiap.iva  npdg  zag  Xoyixäg  ovayjpsi.ag
'und  was  man  sonst  noch  hinzudefinieren  könnte,  nehme  man  als
hinzudefinirt  an.’  Ibid.  27  u.  and.
In  ähnlicher  Art  durchläuft  Aristoteles  die  Wandelungen  der
Komödie  (5  p.  1449  a  32—b  9),  deren  Ursprung  aus  den  Phallosliedern
  er  schon  oben  1449  a  ll  mit  demjenigen  der  Tragödie  zusammengefasst ­
  batte.  Die  Komödie  aber,  beginnt  er,  hat,  wie  früher
bemerkt,  zu  ihrem  Objecte  za  favx&zspa,  aus  welchem  umfassenderen
Begriffe  das  specifisch  Komische  (zö  yelolov)  als  eine  Unterart
herausgeschält  wird.
So  wichtig,  zumal  bei  dem  Verluste  des  Abschnittes  über  die
Komödie,  diese  nähere  (obwohl  nicht  abgeschlossene)  Determinirung
des  Komischen  ist,  so  ist  doch  unverkennbar,  und  ist  auch  von
Mehreren  anerkannt,  dass  diese  Bemerkung  aus  dem  Gange  der
hiesigen  Erörterung  völlig  heraustritt.  Der  Gedanke,  dass  Aristoteles
durch  den  wiederholten  Hinweis  auf  das  yuvlov  als  Object  der  Komödie ­
  die  gleich  nachher  erwähnte  Zurücksetzung  derselben  hinter
der  Tragödie  habe  erklären  oder  begründen  wollen,  ist  ebensobald
gefasst  als  aufgegeben.  Denn  eine  solche  Beziehung  des  fraglichen
Abschnittes  zu  dem  folgenden  ist  in  keiner  Weise  auch  nur  angedeutet. ­
  Vielmehr  schliesst  Aristoteles,  seiner  sonstigen  Weise  ganz
entsprechend,  mit  ai  psv  ovv  zrjg  zcayuStag  <xezaßaong  xz\.  die
vorangegangene  Erörterung  über  die  stufenmässige  Entwickelung  der
Tragödie  ab,  und  leitet  zu  der  entsprechenden  Darlegung  der  Entwickelung ­
  der  Komödie  über.  Zwischen  diesem  deutlich  bezeiehneten
neuen  Anfang  und  dem  Abschluss  der  die  Tragödie  angehenden
Erörterung  (Jazu  ~hp.lv  üpripiva  xzl.)  war  für  jene  Bemerkung
über  das  Object  der  Komödie  kein  Raum.  Fest  fügen  sich  vielmehr
an  einander:  xai  zd  älXa  olg  tx.aaza  xoapyS-rivai  liyezai,  sazco  v5p.iv
eipr/jxsva'  ko'Xv  ydp  av  laoig  spyov  strj  öis^iivai  xaä'  'ixaazov.  ai  pev
            
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