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V a h 1 e n
Excerptors gelitten habe, scheint mir eine unbegründete Annahme
zu sein °).
Homer aber, der in einer Person beide Gattungen, das 7ivog
amvQoüo'j in Ilias und Odyssee, das 7ivog yaulov in dem Margites
vertritt, bildet die Ueberleitung zu einer dritten Entwicklungsstufe
der Dichtung, und zwar zu beiden Seiten des auch auf dieser verwirklichten
Gegensatzes: indem er in seinen epischen Darstellungen,
in Ilias und Odyssee sowohl, wie imMargites, dramatisch componierte,
gab er das Vorbild für die eigentlich dramatischen Gattungen, und zwar
in Ilias und Odyssee, ihrem hohen Stile entsprechend, für die Tragödie,
in dem Margites, gemäss dessen komischem Stil, für die Komödie:
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dpap.arotzoiriaag- 6 7äp Mapytrrig avdloyov s^st, oiGKep ’lhdg
xai f} ’OdvGGeia irpög rag rpaywdiag, ovroj xai ovrog npog rdg xo>-poidiag.
Als aber nun Tragödie und Komödie zum Vorschein gekommen
war, da warfen sich, ihrem eigenen Charakter entsprechend (xard
rr,v oixüav ipC/aiv) die einen statt auf Jamben auf Komödien, die andern
statt auf Epen auf Tragödien, um so mehr, da zwar Jambus
und Komödie, sowie Epos und Tragödie im Kunststil einander entsprechen,
die letzteren aber (Komödie und Tragödie) bedeutender
und ehrenvoller zu sein schienen.
Damit schliesst der zweite Abschnitt in dieser Untersuchung
über den Ursprung der Dichtung. Angemessen aber knüpft sich an
die letzte Entwicklungsstufe der Dichtung, auf welcher Tragödie und
Komödie erscheinen, eine Bezeichnung der Stadien, welche die Entfaltung
dieser beiden Gattungen vom Anfang bis zu ihrer völligen
Ausbildung durchlaufen hat. So werden denn von 1449 a 7—31
die Wandelungen der Tragödie, von a 32—h 9 diejenigen der Komödie
durchgegangen. Ehe aber Aristoteles daran geht, die allmäliche
Entwickelung der Tragödie an einigen Hauptphasen zu erläutern,
lehnt er eine damit in Verbindung stehende Untersuchung ab: ro piv
011 v imoxorteXv, dp’ £y_n yjdr] v rpaytadia roXg dthaiv ixavöig v? oü,
adrd ts xaS' avrö (0) xpivsrai [77 vai\ xai npdg rd Siarpa, aXkog
loyog <°). So nämlich, denke ich, ist die vielbesprochene Stelle zu
schreiben: die Betrachtung, sagt Aristoteles, ob die Tragödie in ihren