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oiafopüv ■— äpr,rjSni) zuvzu, und wendet sich sofort zu der zweiten
diesem allgemeinen Theile ungehörigen Frage nach der Genesis der
Dichtkunst und der Dichtarten, welche in Kapp. 4 und 3 bis p. 1449
b 9 erörtert wird.
Zwei in der Menschennatur liegende Gründe haben die Dichtung
überhaupt hervorgebracht (yevvriaca p.iv olwg zrjv noirizixr,v, dem
1448 h 24 duandaS-ri di entspricht): erstens der Nachahmungstrieb,
welcher den Menschen vor allen andern Geschöpfen auszeichnet und
ihm das Lernen und Wissen vermittelt: womit sich die Freude an
den Erzeugnissen der Nachahmung verbindet: zö ze ya.p iJj.iiETa.9-at
avp/pvzov zoTg ävSpwnotg ex ncädorj iazi, xcä zovzop diayspovat zojv
a/Jjjjv £wojy, Sri p.ip.r,zr/.djzaz6v iazi xcä zc/.g p.a9r,aetg noteTzui dtd
pj.pjgaiojg zä.g 7rpwrag, xai zö yaipeiv zeig ij.nj.rip.uai nuvzag. Letzteres
erhärtet Aristoteles durch die in der Erfahrung gegebene Thatsaclie,
dass nicht bloss Nachahmungen schöner Gestalten (Politik
1340 a 23), sondern auch in Wirklichkeit widrige Erscheinungen in
der Nachahmung uns Wohlgefallen erzeugen: arip.eTov di zovzöv z6
ovp.ßcävov eni züv i’pyojv ar/t., und weist auch den Grund dafür in dem
Triebe zu lernen nach, der nicht den Philosophen eigentümlich, sondern,
wenn auch in geringerem Grade, allen Menschen gemeinsam ist
(nävzeg ävSpomot. zov eidiveu opiyovzai fiiaei Mctaph. 980 a21. iv di
zö) [luvSuveiv zö sig zö xazu <pvatv xuBiazuaäut Rhetor. 1371 a 33.
zöyäp p.avSdvctv padioig ridv tpOast näaiv iazv Rhetor. 1410 b 10).
Das Schliessen aber aus dem getrotfenen Bilde auf die Wirklichkeit
ist ein Lernen, während, wo dieser Schluss nicht gestattet ist, das
Werk der Nachahmung zwar auch, aber nur durch die Kunst der
Ausführung erfreut (vgl. de part. anim. 643 a 11 lgg. zag p.iv
eixövag avzüv Seojpoüvzeg yatpop.EV özi z'r/v dr)p.iovpyr)aaaocv ziyyr/v
avv3-eoopovp.ev, olov zy]v ypatetxriv yi zr/v nkuozixriv). Damit schIiesst die
Betrachtung der alzi.at ab: denn in dem folgenden Satze xazd tpvaiv
ör? (wie doch wohl statt di zu schreiben sein wird) övzog rip.Tv zov
lj.tp.eTa.9ai xzl. zieht Aristoteles den Schluss aus der bisherigen Erörterung
und zeigt, auf welche Weise aus jenen Grundursachen die
Dichtung erwachsen ist.
Welches sind denn nun die zwei in der Natur begründeten
Ursachen, welche Aristoteles ankündigte (atz tat ovo ztvsg). Gemeinhin
nimmt man (auf Grund des gliedernden zö ze p.ipeTa9at — xai
zö yaipetv) den Nachahmungstrieb und das Wohlgefallen an Nach-