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V a h 1 e n
nicht, sondern bezeichnet dieselbe in Ermangelung eines besonderen
Namens nach den Mitteln: 1448 a 11 Kepi rovg loyovg xai tyiv ipüoixtrpiw,
ein Ausdruck, der beiläufig gesagt, die Frage nabelegt, ob
nicht auch an unserer, mit jener parallelen Stelle nicht roXg Xöyoig
ipiXoXg y) zoXg p.izpoig, sondern zoXg Xbyoig yi zoXg ipiXoXg p.ezpoig geschrieben
gewesen. Im Übrigen aber wird man von dem sichern
Ergebniss des eingesetzten ävüvvp.og aus nach einer zweckmässigeren
Gestaltung des ganzen Satzes suchen müssen, der, wie ich meine,
mehr gelitten bat, als jenes Wort heilt °)-Während
nun die bisher aufgefiihrten Gattungen von den drei
früher genannten Mitteln je eines oder zwei gebrauchen, Rhythmus
und Harmonie die Auletik und Kitharistik, Rhythmus allein die Orchestik,
Rede allein, sei es metrische oder prosaische Rede, ohne die
beiden andern, die namenlose prosaisch-metrische p.ip.r^ig, so finden
alle drei Mittel, nämlich (As-yw de otov) Rhythmus, Harmonie, und
(metrisches) Wort zu gleicher Zeit Anwendung in dem Dithyramb
und Nomos, sowie in Tragödie und Komödie, nur mit dem Unterschiede,
dass jene und also die chorische Lyrik überhaupt durch die
ganze Dichtung, diese, Tragödie und Komödie, nur in einzelnen
Theilen, d. h. den für den Chor reservirten, jene drei Medien der
Darstellung anwenden: Siutpipovai oe 6'rt ul p.ev up.u kügui ul de
y.uzu [xipog. Denn so, denke ich, ist zu schreiben, kügui, nicht
küglv, da ja der Gegensatz nicht ist zwischen allen Mitteln und einzelnen,
sondern zwischen den Dichtungen in ihrem ganzen Umfange
und einzelnen Theilen der Dichtung ’)•
Von diesem Endpuncte der bisherigen Erörterung aus lässt sich
nun eine Erklärung dafür finden, dass Aristoteles, während er augenscheinlich
nur die Dichtarten sondern will, in der anfänglichen Aufzählung
derselben neben ihnen der Auletik und Kitharistik und nachträglich
auch der Orchestik einen Platz eingeräumt hat. Aristoteles
geht nämlich für den auf die Mittel der Darstellung gegründeten Unterschied
der Dichtgattungen von dem Factum der Aufführung aus:
nicht das buchmässige Drama oder den litterärischen Dithyramb
zieht er in Retracht, sondern die scenisch-musikalische Production
derselben, die auf einem Zusammenwirken verschiedener Künste
beruht. Daher schloss die Frage nach den Medien der dramatischen
und chorischen Production die andere in sich, welches sind die specifischen
Medien der in diesem Dreiverein wirkenden Künste? Wie