Nachrichten von den Söhnen des Gottes I-za-nagi.
253
Ima-no jo-no kokoro-ni-wa kojomi-to iü mono naku-ba tositsuki-no
wakatsi-mo siri-gata-karu-beku omoi, ko-gane siro-ganeto
in mono naku-ba ika-de kurasan-to omoi, ki-wata-to iü mono
naku-ba, ijasi-ki mono-wa takara-wa sinogi-katagen-to omoje-do
kono mono naki saki-mo koto kaku koto-wa na-kari-si-naru-besi.
Gemäss dem Geiste des gegenwärtigen Zeitalters glaubt man,
dass, wenn es einen sogenannten Kalender nicht gäbe, die Eintheilung
des Jahres und der Monate sieb nicht erkennen liesse. Man
denkt sich, wie man, wenn es sogenanntes Gold und Silber nicht
gäbe, das Leben verbringen könne. Man denkt sich, dass, wenn es
sogenannte Leinwand nicht gäbe, man verachtete Gegenstände sowie
Kostbarkeiten schimpflicher Weise als Kleider tragen würde. Allein
es mag der Fall sein, dass, als es diese Gegenstände noch nicht gab,
die Dinge sich nicht so verhalten haben.
Die Auslegung fährt fort:
-3
I- *
* 4 _
] ) ji 3
V' I'
f 4
/L- ^rj-3
v
3
)
M f
f I'
1 t
f ^
tf./ w 1 1
— V." ' A-'
b ?
i, * g i
+ * 1 'S*
J y V
)
y 1 1" s *■ *
3 t ~
) 7 ) T
Ame-no mura-kimi-wa mure-no wosa-nite ta-wo tsukuru
mono-no kasira-ioo iü-besi. Sare-do kono toki madzu kono ivosawo
sadame-tamawan-koto isasaka ika-ga naru koto-nari.
„Die Gebieter der Städte des Himmels“. Hier werden die zu
Ältesten der Scharen J ) ernannten Häupter der die Felder bebauenden
Arbeiter gemeint sein. Indessen lässt sieb einigermassen fragen,
wie man um diese Zeit zuerst diese Ältesten bestimmen konnte.
Somit hätte mura hier nicht die Bedeutung „Stadt“, sondern „Schar“. In der
Wörterschrift gibt die Verbindung den Sinn : „Die Gebieter der Städte des Himmels“.
Nach dem Sinne, den der Ausleger vermuthet, wären die Laute zu erklären
durch: „Die Gebieter der Scharen des Himmels.“