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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

Nachrichten  von  den  Söhnen  des  Gottes  I-za-nagi.

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Midzura-bana-no  jama-kage-ni  ama-terasu  owo-mi-fcami  ameni
  masi-masi-te  tsuku-jo-mi-no  mikoto-ni  nori-tamawaku  sika-sika
imasi  ide-masi-te  mi-tamaje-to  aru-beki-wo  tsuku-jo-mi-no  mikototo
  iü-koto-no  aru-tokoro  ika-ga-to  ari.
In  dem  Bergschatten  von  Midzura  bana')  heisst  es:  Die  (in
dieser  Urkunde  vorkommende,  auf  den  Gott  des  Mondes  bezügliche)
Stelle  sollte  lauten:  „Die  den  Himmel  erleuchtende  grosse  Gottheit
hatte  ihren  Wohnsitz  in  dem  Himmel  und  sprach  zu  dem  Geehrten
der  nächtlichen  Erscheinung  des  Mondes  u.  s.  f.  Ziehe  hin  und  besuche ­
  ihn“.  Dabei  fragt  es  sich,  wie  hier  das  Wort  „der  Geehrte  der
nächtlichen  Erscheinung  des  Mondes“  Vorkommen  kann  2 ).

Die  Auslegung  fährt  fort:

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Mi-basira-no  mi-ko-ni  mi-koto-josasi-te  sika-sika.  Su-sa-no
wo-no  mikoto-wo  wata-no  fara-wo  sirase-wa  fumi-mo  onazi.
„Er  ertheilte  seinen  drei.  Söhnen  den  Auftrag“  u.  s.  f.  Die
Worte:  „Su-sa-no  wo-no  Mikoto  lenke  die  Fläche  des  Meeres“
stimmen  mit  der  alten  Geschichte  überein.

1 )  So  lautet  der  Titel  eines  nicht  näher  bekannten  Werkes.
2 )  In  der  Urkunde  wird  gesagt:  Die  den  Himmel  erleuchtende  grosse  Gottheit  hatte
ihren  Wohnsitz  in  dem  Himmel  und  sprach:  Es  verlautet,  dass  in  dem  Reiche
inmitten  der  Schilfebenen  der  die  Speisen  bewahrende  Gott  sich  befindet.  Möge  de 1 ’
Geehrte  der  nächtlichen  Erscheinung  des  Mondes  hinziehen  und  ihn  besuchen.
            
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