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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

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Dr.  Pfizmaier,  Die  Auslegungen  zu  den

obi-nado-wo  nage-ute  tamu-gotolcu  tori-sutete  midzu-ni  kadzvki-te
farai-kijemure-ba  möno-no  aka-tsuhi  kegare-taru-wo  midzu-mote
arai-kijomuru-gotoku  me-ni  mijenu  toga-no  kegare-mo  nagori-naku
  kijomaru-koto  koko-no  mi-mi-wo  farö-mote  siru-beki-nari.
„Er  reinigte  sich“  u.  s.  f.  Dies  war  der  Anfang  des  Reinigens
und  Bannens.  Da  er  liier,  gleichwie  er  in  dem  Obigen  sein  Kleid,
seinen  Gürtel  und  anderes  wegwirft,  vorerst  die  mit  dem  Schmutze
in  Berührung  gekommenen  Gegenstände  weggeworfen,  in  dem  Wasser ­
  gewaschen  und  gereinigt,  so  lässt  sich  aus  dem  Umstande,  dass
er  hier  seinen  Leib  reinigt,  erkennen,  dass,  gleichwie  man  die  beschmutzten ­
  Gegenstände  mit  Wasser  wäscht  und  reinigt,  auch  der
dem  Auge  unsichtbare  Schmutz  der  Sünden  vollkommen  beseitigt
wird.

Mata  subete  toga-kegare-to  iü-wa  sono  moto  jo-mi-jori  okirukoto-nare-ba
  möro-moro-no  toga-  wo  misogi-jurai  kijovmru-koto-mo
mina  koko-no  misogi-farai-ni  onazi-ki  koto  moto-gor  i-no  kotonari.

Da  überdies  jeder  Schmutz  der  Sünden  ursprünglich  aus  der
Unterwelt  hervorkommt,  so  ist  auch  das  Bannen  sämmtlicher  Sünden
und  das  Reinigen  von  denselben  überall  mit  dem  hier  erwähnten
Reinigen  gleich  und  davon  herzuleiten.
            
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