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Halm
entes in Romanos dominarentur. Aber die Handschrift hat die beachtenswerthe
Lesart barbarü seruitute, also wohl barbarorum *)
servitutem, was auch einen besseren Gegensatz zu in Romanos
bildet. C. 47 pars autem (exercitus) uel dedita uel in fuga e uersa
e, woraus zu verbessern ist: in fuga cuersa est. Cap. 49, wo Lenglet
sinnlos schreibt: cuius (veneni) vis, referto stomaclio repercussa,
valere non potuit in praesens, sed in languor em malum versa
pestilentiae similem, ut diutius protracto spiritu cruciamenta sentiref
ist die Angabe unrichtig, dass der Cod. die Lesart uerso habe;
er hat vielmehr uerse, was man richtig in sed in languorem malum
uersu e fest) pestilentiae similem bereits verbessert hat.
Auch für die Ergänzung einiger Lücken, die in der Handschrift
durch Verletzung des Pergaments entstanden sind, hat sich die neue
Abschrift nutzbar erwiesen. In der Schilderung von den kannibalischen
Ausschweifungen, die sich Maximinus auf seinen Zügen im
Orient erlaubt hat, heisst es Cap. 38: postremo hunc iam induxerat
morem, ut nemo uxorem sine permissu eins duceret, ut ipse
in omnibus nuptiis praegustator esset, ingenuas virgines servis
suis donabat uxores. sed et comites eius sub tali principe imitabantur
. . . suorum cubilia impune violabant. Die Lücke gibt
H. Laubmann genauer als man bisher wusste, so an: imitabat u
si/////////////////////// suoru; vor dem Riss sind noch zwei Buchstaben
si sichtbar, vor suorum noch der untere Rest eines u. Dass aber die
an und für sich unpassende Ergänzung ciuiü oder domesticoru
nicht richtig sein kann, zeigt ein herabreichender Strich drei oder
vier Linien vor dem Reste des u, der auf einen Buchstaben f, p oder
q schliessen lässt. Wir vermutheten auf diese Angabe hin sogleich
hospitum, und fanden dieses so ganz passende Wort bereits von
Heumann vorgeschlagen. Bei der weiteren Ergänzung, die nöthig
ist, hat man übersehen, dass imitabantur ohne Object nicht stehen
kann. Der Anfang des vermissten Wortes ist in den zwei Buchstaben
*) Vielleicht jedoch ist barharum geradezu aufzunehmen. Dieselbe Genetivform haben
bei Nepos Milt. 2, 1 und Alcib. 7, 4 die zwei besten Handschriften, der cod. Parcensis
und Guelferb., an der ersteren Stelle auch der cod. P. Danielis. Andere Beispiele
dieser mehr euphonischen Form werden sich bei weiterer Beobachtung
eben so gut finden, als die Form liberum (von liberi 'Kinder’) jetzt durch zahlreiche
Beispiele aus den besten Handschriften des Cicero sicher beglaubigt ist.