Bericht über die Thätigkeit der historischen Commission etc.
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als eine lehrreiche Quelle für die Geschichte der Kunst erscheinen
lassen.
Zur Geschichte des Kriegswesens der Monarchie wurde
eine Arbeit geliefert unseres verstorbenen correspondirenden Mitgliedes
Friedrich Firnhaber: „Zur Geschichte des österreichischen
Militärwesens. Skizze der Entstehung des Hofkriegsrathes,“ im
Archive, Bd. XXX, auf den Seiten 91 bis 178. Unter den Beilagen,
21 an der Zahl, sind besonders hervorzuheben: Nr. IX. und X.
Die Instruction Ferdinand’s I. für den Hofkriegsrath vom 17. November
1556 und deren Ergänzungs-Artikel; Nr. XVII. Eine ähnliche
des K. Mathias vom 14. November 1615; Nr. XIX. jene K.
Ferdinand III. vom 10. Februar 1650; endlich jene K. Leopold’s I.
vom 6. April 1675.
Nicht unerwähnt darf endlich hier bleiben eine schon oben
erwähnte Arbeit, weil sie die Wirksamkeit eines der grössten Feldherren
der Monarchie betrifft, folglich für die Kriegsgeschichte
derselben Bedeutung hat, ich meine: „Waldstein’s Correspondenz.
Eine Nachlese aus dem k. k. Kriegsarchive in Wien zu dem Werke:
„Wahlstein von seiner Erhebung bis zur abermaligen Übernahme des
Armee-Ober-Commandos vom 13. August 1630 bis 13. April 1632.
Wien, Gerold. 1858. 8». XVI. u. 495. SS. 8«“. Mitgetheilt von
Dr. B. Dudik, 0. S. B. im Archive, Bd. XXXII, S. 337 bis 416. Im
Ganzen 169 Stücke umfassend.
Deutschland.
Für die allgemeine Geschichte des Reiches ist auch
hier einzureihen die schon oben erwähnte urkundliche Mittheilung:
„Auszug aus K. Maximilian’s II. Copeybuch vom Jahre 1564,“ von
A. R. von Perger, im Archive, Bd. XXXI, auf den Seiten 193 bis 272,
denn sie betrifft theilweise auch Länder und Fürsten des Reiches.
Aus der eben vollendeten wissenschaftlichen Durchordnung
ist unschwer zu entnehmen, dass im Ganzen die Geschichte neun
einzelner Kronländer und der Monarchie als solcher durch mehr als
zwanzig, mitunter sehr umfangreiche Abhandlungen und Sammlungen