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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

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Th.  r.  Karajan

Monarchie
sind  folgende  Arbeiten  geliefert  worden.  Vorerst  zur  Geschichte  der
ältesten  und  der  Römerzeit  die  achte  Fortsetzung  der:
„Beiträge  zu  einer  Chronik  der  archäologischen  Funde  in  der  österreichischen ­
  Monarchie  in  den  Jahren  1862  und  1863  von  Dr.  Friedrich ­
  Kenner,“  im  Archive,  Bd.  XXXIII,  S.  1  bis  162.  Wie  gewöhnlich ­
  mit  einer  Reihe  in  den  Text  eingedruckter  Abbildungen  in  Holzschnitt. ­

Die  Regenten-Geschichte  und  mit  ihr  die  allgemeine
der  Monarchie  betrifft  folgende  Arbeit:  „Auszug  aus  K.  Maximilians ­
  II.  Copeybuch  vom  Jahre  1664.  Nebst  einem  Verzeichnisse
der  in  demselben  vorkommenden  Personen-  und  Ortsnamen  von
A.  R.  von  Perger“,  im  Archive,  Bd.  XXX,  Seite  193  bis  272.  Aus
dem  hei  einem  Käseverkäufer  Wiens  geretteten  Originale,  das  leider
nicht  mehr  vollständig  war,  da  an  den  verschiedensten  Stellen  desselben ­
  nicht  weniger  als  210  Blätter  bereits  verbraucht  waren.
Es  enthält  ohne  Auswahl  alle  möglichen  vom  Könige,  nach  dem
26.  Juli  1664  Kaiser,  erlassenen  Schreiben  und  Befehle,  sowohl  in
Angelegenheiten  seines  Hofes  und  seiner  Person,  als  in  jenen  einzelner ­
  Persönlichkeiten  des  In-  und  Auslandes,  dann  seiner  Erbländer ­
  sowohl,  wie  jener  des  deutschen  Reiches,  und  zwar  nach
Innen,  wie  nach  Aussen.
Für  die  Geschichte  der  Familienglieder  des  Regentenhauses
ist  hier  folgende  urkundliche  Mittheilung  einzureihen:  „Des  Hochund
  Deutschmeisters  Erzherzogs  Maximilian  I.  Testament  und  Verlassenschaft ­
  vom  Jahre  1619.  Mitgetheilt  vonDr.  B.  Dudik,  0.  S.  B.“
im  Archive  Bd.  XXXIII,  S.  233  bis  362.  Dieses  Testament,  dem
Central-Archive  des  deutschen  Ritterordens  in  Wien  entnommen,
legt  rühmendes  Zeugniss  ah  „ganz  besonders  von  dem  Kunstsinne
und  edlen  Geschmacke  des  Erzherzogs“.  Es  finden  sich  nämlich
in  demselben  authentische  Nachrichten  über  eine  ganze  Reihe
von  Gemälden  der  älteren  Schulen,  von  Musikalien  des  sechzehnten ­
  Jahrhunderts,  von  Goldgeschmeide,  Edelsteinen,  Kirchenschmuck, ­
  Waffen  u.  s.  w.,  die  dieses  Actenstück,  abgesehen
von  seinem  Werthe  für  die  Geschichte  der  Regentenfamilie,  auch
            
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