Bericht über die Thätigkeit der historischen Commission etc.
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Erzbischöfen Prags als Arnest’s und Johann’s von Grenzenstein, ein
reiches Chronicon Boemiae, zusammengetragen aus einer Reihe zeitgenössischer
Nachrichten und Gedichte, eine Sammlung von Schriften
über die Vertreibung der Deutschen von der Prager Hochschule,
über den Geleithrief Hus’ nach Constanz, eine ähnliche gleichzeitiger
Satiren, des Andreas von Regensburg Chronik des Zugs gegen die
Hussiten, Thomas Prischuch’s langes deutsches Gedicht auf die Vorgänge
zu Constanz, zum Schlüsse noch Johann’s von Lukavecz und
Nicolaus von Pelhrzimov’s Chronica Taboritarum mit einem Anhänge
von noch acht Belegstücken.
Der A d e 1 s g e s c h i c h t e des Landes gewidmet sind zwei Arbeiten,
die eine füllt einen Theil des XXIII. Bandes der zweiten Abtheilung
der Fontes, und zwar die Seiten 382 bis 391, behandelt die
Geschichte eines der berühmtesten Geschlechter Böhmens und führt
den Titel: „Nota fundatores monasterii Altiuadensis.“ Es ist dies
eine schon im fünfzehnten Jahrhunderte verfasste Chronik des Geschlechtes
der Rosenberge, eingetragen in ein Todtenregister des
Cistercienserstiftes Hohenfurt, und als Anhang des Urkundenhuches
desselben an der bezeichneten Stelle veröffentlicht durch Mathias
Pangerl.
Eines der berühmtesten Mitglieder aber des böhmischen Adels
betrifft die zweite Arbeit, mit dem Titel: „Waldstein’s Correspondenz.
Eine Nachlese aus dem k. k. Kriegsarchive in Wien zu dem Werke:
Waldstein von seiner Erhebung bis zur abermaligen Übernahme des
Armee-Ober-Commandos vom 13. August 1630 bis 13. April 1632,
Wien, Gerold, 1838, 8», XVI. und 493, SS. 8». Mitgetheilt von
Dr. Dudik, 0. S. B.“, im Archive Band XXXII, S. 337 bis 416. Die
Sammlung umfasst im Ganzen 169 Stücke und soll noch eine Fortsetzung
erhalten. Des Nachbarlandes
Mähren
Städtegeschichte wird durch eine Arbeit auf anziehende Weise
bereichert, deren Überschrift nichts weniger als solchen Inhalt erwarten
lässt. Sie lautet: „Candela rhetoricae, eine Anleitung zum Briefstyl
aus Iglau.“ Beschrieben von unserem correspondirenden Mitglied
e Prof. W. Wattenhach, steht sie im Archive Bd. XXX, S. 179
bis 202. Die Handschrift dieses Briefstellers wird in der Bibliothek
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