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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 49. Band, (Jahrgang 1865)

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Vahlen,  Bericht  über  die  Thiitigkeit

saec.  VII,  Clementis  recognitiones  saec.  VIII,  Gregorius  Magnus,
dialogi,  moralia,  regula  pastoralis  saec.  VIII  &  IX.,  Hieronymus
epistolae  &  polemica  saec.  VII,  VIII,  IX,  de  viris  illustribus  saec.  VIII,
Hilarius  Pictaviensis  in  psalmos,  de  trinitate  saec.  VI,  Maximus  Taurinensis
  saec.  VII,  Sepicius  Seuulerus  vita  Martini,  dialogi,  epistolae
saec.  VIII.  Es  hat  sich  dabei  insbesondere  ergeben,  dass  auch  die  von
Vallarsi  zum  Hieronymus,  von  Maffei  zum  Hilarius  benutzten  wertlivollen
  Handschriften  eine  erneute  Ausbeutung  nicht  überflüssig
machen.
Unter  den  anderen  von  Dr.  Reifferscheid  bisher  untersuchten
Bibliotheken  haben  diejenigen  von  Venedig,  Padua,  Bologna,  Florenz
und  Lucca  keine  wichtigen  Resultate  geliefert.  Um  so  reicher  war
die  Ausbeute  in  Rom,  wenn  auch  hier  die  Arbeiten  nothgedrungen
einen  langsameren  Fortgang  nahmen,  einerseits  wegen  der  bekanntlich ­
  sehr  erschwerten  Benützung  der  Vaticana,  andererseits  weil  bei
der  grossen  Menge  von  Codices  neben  den  vielen  guten  Handschriften
eine  unendliche  Spreu  auszuscheiden  war.  Auf  der  Vaticana  wurde
zuerst  die  Palatina  in  Angriff  genommen.  Den  Grundstock  der
patristischen  Handschriften  dieser  Bibliothek  bilden,  was  Alter  und
Güte  anlangt,  die  Codices  des  Klosters  S.  Nazarii  in  Lauresham.  So
ist  die  älteste  Väterhandschrift  der  Palatina  (aus  dem  VII—VIII.  Jalirh.)
ein  Nazarianus,  welcher  ausser  zwei  Schriften  des  Nicetas  und  mehreren
Homilien  Augustins  folgende  kleinere  Schriften  des  letzteren  enthält:
de  bono  coniugali,  de  sancta  virginitate,  ad  Julianam  de  viduitate
servanda,  de  modo  orandi,  de  opere  monachorum,  de  ieiunio  sabbati,
de  agone  christiano.  Diese  Handschrift  stimmt  durchweg  mit  dem  von
den  Benedietinern  benützten  Corbeiensis  antiquissimus,  so  weit  dieser
bekannt  ist.  In  der  Palatina  findet  sich  ferner  die  einzige  Handschrift
des  Chronicon  von  Sulpicius  Severus,  eine  andere  Handschrift  enthält
die  fünf  von  d’Achery  herausgegebenen  Briefe  des  Severus:  ebenso
gehört  der  Palatina  an  die  einzige  Handschrift  des  Firmicus  Maternus
de  errore  profanarum  religionum,  deren  nochmalige  Vergleichung  bei
der  schwierigen  Lesung  auch  nach  Bursian’s  Collation  lohnt.  Gleich
hohen  Werth  hat  der  Palatinus  des  Marius  Mereator,  von  welchem
nur  noch  eine  Handschrift  (ein  Bellovacensis)  bekannt  ist.  Der  letztere
wurde  bei  der  Ausgabe  von  Garnier  zu  Grunde  gelegt,  während  die
Lesarten  des  Palatinus  nur  sehr  unvollständig  durch  Baluze  bekannt ­
  gemacht  sind.  Eine  neue  Vergleichung  dieser  Handschrift
            
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