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Vahlen, Bericht über die Thiitigkeit
saec. VII, Clementis recognitiones saec. VIII, Gregorius Magnus,
dialogi, moralia, regula pastoralis saec. VIII & IX., Hieronymus
epistolae & polemica saec. VII, VIII, IX, de viris illustribus saec. VIII,
Hilarius Pictaviensis in psalmos, de trinitate saec. VI, Maximus Taurinensis
saec. VII, Sepicius Seuulerus vita Martini, dialogi, epistolae
saec. VIII. Es hat sich dabei insbesondere ergeben, dass auch die von
Vallarsi zum Hieronymus, von Maffei zum Hilarius benutzten wertlivollen
Handschriften eine erneute Ausbeutung nicht überflüssig
machen.
Unter den anderen von Dr. Reifferscheid bisher untersuchten
Bibliotheken haben diejenigen von Venedig, Padua, Bologna, Florenz
und Lucca keine wichtigen Resultate geliefert. Um so reicher war
die Ausbeute in Rom, wenn auch hier die Arbeiten nothgedrungen
einen langsameren Fortgang nahmen, einerseits wegen der bekanntlich
sehr erschwerten Benützung der Vaticana, andererseits weil bei
der grossen Menge von Codices neben den vielen guten Handschriften
eine unendliche Spreu auszuscheiden war. Auf der Vaticana wurde
zuerst die Palatina in Angriff genommen. Den Grundstock der
patristischen Handschriften dieser Bibliothek bilden, was Alter und
Güte anlangt, die Codices des Klosters S. Nazarii in Lauresham. So
ist die älteste Väterhandschrift der Palatina (aus dem VII—VIII. Jalirh.)
ein Nazarianus, welcher ausser zwei Schriften des Nicetas und mehreren
Homilien Augustins folgende kleinere Schriften des letzteren enthält:
de bono coniugali, de sancta virginitate, ad Julianam de viduitate
servanda, de modo orandi, de opere monachorum, de ieiunio sabbati,
de agone christiano. Diese Handschrift stimmt durchweg mit dem von
den Benedietinern benützten Corbeiensis antiquissimus, so weit dieser
bekannt ist. In der Palatina findet sich ferner die einzige Handschrift
des Chronicon von Sulpicius Severus, eine andere Handschrift enthält
die fünf von d’Achery herausgegebenen Briefe des Severus: ebenso
gehört der Palatina an die einzige Handschrift des Firmicus Maternus
de errore profanarum religionum, deren nochmalige Vergleichung bei
der schwierigen Lesung auch nach Bursian’s Collation lohnt. Gleich
hohen Werth hat der Palatinus des Marius Mereator, von welchem
nur noch eine Handschrift (ein Bellovacensis) bekannt ist. Der letztere
wurde bei der Ausgabe von Garnier zu Grunde gelegt, während die
Lesarten des Palatinus nur sehr unvollständig durch Baluze bekannt
gemacht sind. Eine neue Vergleichung dieser Handschrift