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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 49. Band, (Jahrgang 1865)

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Iiidi'f  l  -Ph  i  ll'i'p'si  ‘>i'i
EhreMeVdentschen'lWnffdn  zu»  retten  und  üb'erliaitpt  den  Fbiedeu  iin
Innern  des,  Reichbsgeir  befestigen,  aldrtun  auch  die  Kitbhe  sic , h 4 'Ve'i i -
traubuS/kolkan  ihn  »wandte,'iimdhii  als  den  voü  Oött  gegebenen  SchütbheubVnmibeirte'Hilfe
  wider  dieuFeiWde  'der r ÖftHfetlie!heh  Ordnung  äiizurulen
  jjdenriß  nieIbs  unter  solchen  Verhältnissen  nicht  fehlen  kann,
auch 1  dite  »kirchliche  Kehre  begann  durch  häretischy 1  und  sbhismatisclie
Bestrebungeniabgefnehtbn  zu  werden:  Unsti’eitig  ging  diese  Aitfför^
dernbgldn  Aiunilf»  vornehmlich  »von  H  a^t  t  o'j  dem  Erzib ! i'S ; chof  Fön  Mainz
aus;  dieser,  dessen  Vorgänger  rSd'ndaro  1  d  selbst'ith  'Kample  gegen
die'Normannen  gefallen  war  (SDl)»,»  wurde  sprüchwörtlieli  „des  Königs
Herz“  1  genannt,  und  ds  ist  daher  tim  so  mehr  aiizüriehmeh,  dass  er
des  Königs  Herz  für  jenen  erhabenen  Zweck  gewonnen  und  zu  dem
Entschlüsse  bingeleiikt,habe,  durch  ein  grosseS 1  NaIiona  1  conei  1  ium  der
Kirche-ih  ihrer  Noth  zu  Hilfe  zu  kommen.  FlcnigefhäsS  sagt  auch  die
Yorbbde  odör  Epistdla  proiVocutiva,  Welche  in  den  gedruckten'AuS 1
gaben  des.  Goheiliums  von  Tribut-und  in  den  dibsfen  eiben  an  die  Seite
gesKdUett'l  Handschriften  vorangbht: 1  jder  Feind  liabti  viel  Unkraut
unter  den  Waizenigdsilebünd  es  bedürfe  daher»  dessen,  dass  den  vielen, ­
  isohismätisebbn  und  'häretischen  Bestrebungen  däs  Muster  und  das
Beispiel!kirchlicher  Ordnung 1  gegeniihergbstellt  werde,  wozu  sich  jetzt,
da!in-  der  Person  Arnulfs  ein  kräftiger  Fürst  den  deutschen  Köriigsthromlbestiogen
  habe  *  die  beste 1  Gelegenheit  bibte“  a .  'kürzer  driibkt
sich  Rogino  aus;'»  indem  et  erklärt,  die  gvÖSse  Synode  sei  gehalten
worden  gegerrdie  vielen-Weltlichen,  welche  die  Ahtorität  der  Bischöfe

zu  Cetmindedn  trachteten  d.»»"  9x1
.nodßd  us  n9d9g9g  brißtemlOiab
,-ißw  nadad'jaog  flggnidfrrmßeasY

IV.

^arioiafl  ‘tob  nallhdoa-i
sdoe  noiaailfi  isaoib  us
doloa  bn;  'oiliiit  nodoa

n9gnuIbnßriaaiI/®i55S?Mj#P|  %  Tribur.  j 0 . I(J [

■  »jtISrMI'f“Hätte?liSsH?ätf* 8 JÖnf!fliifl 0  lifff  Me'i 1 4'äi  ^Mai'WOS 1
nach  Tribur  berufenen  Versammlung  schon  mehrere  Tage  zuvor  eingefunden; ­
  kt  stellte  hie/befbitfe  am  achten  deS  g J ehäriiit’en  Monates  eine
Urkdiidfe“  aü^  i.  übbr  den  Hergang  auf'ftdr  Versammlung  selbst  gibt
tlieils  die  Epistola  prcelocutiva,  theils  auch  wiederum  die  Diessener

1 )  Rkkeha'riftvGaßi’S.  ßsilli.  I.  (bei  Peutz  I.  c.  Tom.  II.  p.  83.)
2 )  Harzheim  l.  c.  Tom.  II.  p.  389.
Regin.  Chron.  ann.  895.  p.  606.
J )  ß  ö  hin  er,  Regesta  Karolorum.  an'h. s  893 ; .
            
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