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Über den Ursprung 1 der himjarisch* äthiopischen Schrift.
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In den himjarischen Inschriften hegegncn wir der Form (}> oder
in den älteren äthiopischen Inschriften der Form § , welche in
den jüngeren mit durch den Kreis hindurchgeführtem senkrechten
Strich als <}>, oder in einer zweiten an himjarisches <{> sich
anschliessenden Gestalt als xjz auftritt. — Zu vergleichen mit der
himjarisch-äthiopischen Form ist altsemitisches <p und jene alte
Form, welche dem griechischen q und altitalischen Q zu Grunde
liegt.
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In den himjarischen Inschriften findet sich die Form ["), in den
älteren äthiopischen Inschriften ebenfalls f - 1, in den jüngeren daneben
auch PI, mit Abrundung des oberen Theiles. — Zu vergleichen ist
altsemitisches 3 und besonders palmyrenisches 3-’Y'
Dafür finden wir auf den himjarischen und älteren äthiopischen
Inschriften die Form X > in den späteren äthiopischen Inschriften die
Form-J-, woraus das heutige 1’ hervorgegangen. — Zu vergleichen
ist altsemitisches -j- und besonders neuphönikisches und numidisches
X-In
den himjarischen Inschriften finden wir dafür die Form y ,
in den äthiopischen Inschriften mit Zuspitzung des oben stehenden
Halbbogens y , oder mit Biegung des linken Schenkels nach unten
Die Form y ist offenbar eine Differenzirung von y, wenn sie auch
lautgeschichtlich nicht so sehr zu y, als vielmehr zu zu ziehen
ist. (Vgl. auch Zeitschrift f. Kunde d. Morgenlandes V, S. 215, wo
-X>-1j lilj yi statt Q zu lesen sein dürfte).
Indessen wechseln auch 1J und A mit einander (v. Dillmann’s
Lexicon linguae aethiopicae).
i
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Dieser Buchstabe findet sich sowohl auf den himjarischen als
äthiopischen Inschriften in der Form i. Mau vergleiche damit altsemitisches
i).
Sitzt«, d. phil.-hist. CI. XMX. Bd. III. Hft.
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