682
D r. P f i z m a i e r.
haben Spätere eine Randerklärung gemacht, welche durch Irrthum
in den Text gerathen ist. Dieselbe mag auch aus Versehen hier eingeschaltet
worden sein. Die Bemerkung über das Wegwerfen des
Kammes gehört zu der unten folgenden Urkunde.
>) ji y $ V & y
-^3 ^ p. ^
nrioaia
iSäte wni-waki-aika-sika-wa sUhubfme-no kita-näku nari-tamdsama-ivo
iu-ni-ju-to omoi-sika-do s'n-ni-wa arazi. Mi-tama-no jo -
mi-ni masu ma-koto-no mi-katatsi naru-besi notsi-ni sinuru-mono-rno
jo-mi-je juku-wa tama-no mi-nife si-knbane-w cl konö kuninite
hutsi-futsure-ba-nari. Fazime i-za-nagi-no mikota-tö katärtii- ,
iämai-si-toki-wu mi-tama-no ütsusi-mi-ni nari-te mije-tamai-sinari.
9Lfl ' v ’ b lW,r ’W® mmh 3 nI
Bei den Worten „Eiter kochte“ sollte man glauben, die
bezeichnen, dass der Leichnam der Güttinn unrein wurde. Dem ist
aber nicht so. Ihre Seele wird die in der Unterwelt befindliche wahre
Gestalt der Güttinn gewesen sein. Indem später auch die Todte in die
Unterwelt wanderte, muss ihr Leichnam als Leib der Seele in diesem
Reiche (in der Oberwelt) verfault und zu Grunde gegangen
sein. Als I-za-nagi-no mikoto zum ersten Male mit ihr sprach, hatte
sich ihre Seele in den sichtbaren Leib verwandelt und wurde desshalb
gesellen.