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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 49. Band, (Jahrgang 1865)

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Dr.  P  f  i  z  m  a  i  e  r

Amc-no  mi-fasira.  Faru-okina  iwaku:  ko-wa  i-za-nagi-no
owo-kami-no  mi-iki-ni-te  kaze-nari,  tatsi-ta-kaze-no  kami-no
matsuri-no  iwai-koto-ba-ni  a-ga  mi-na-wa  ame-no  mi-fasira-no
mikoto,  kuni-no  mi-fasira-no  milcoto-to  aru-wo  awasete  siru-besito
  iware-ki.  Sina-tsu-fiko-no  mikoto-no  mata-no  mi-na-naru-besi.
„Der  erhabene  Balken  des  Himmels  •)“.  Furu-okina  sagt:  Aus
dem  Atliem  des  grossen  Gottes  I-za-nagi  entstand  der  Wind.  In
dem  Gebete  bei  der  Verehrung  des  Gottes  des  Windes  von  Tatsita
 3 )  heisst  es:  „Mein  erhabener  Name  ist:  der  Geehrte  des  erhabenen ­
  Balkens  des  Himmels,  der  Geehrte  des  erhabenen  Balkens  des
Reiches.“  Hieraus  lässt  sich  Alles  erkennen.  ■—  So  der  Ausspruch:
Demnach  wäre  dies  ein  anderer  Name  des  Gottes  Sina-tsu-fiko 3 ).

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Mi-fasira-wa  ame-tsutsi-no  aida-ni  mitsi-te  ame-tsutsi-wo
sasaje-motsi-gokoro-no  mi-na-naru-besi.  Kare  ima-rno  kono  kamiwo-slte
  ame-je  age-matsuri-si-naru-besi.
Der  erhabene  Balken  mag  als  Name  ausdrücken,  dass  der  Raum
zwischen  Himmel  und  Erde  ausgefüllt,  Himmel  und  Erde  gestützt
und  festgehalten  werden.  Daher  wird  es  kommen,  dass  man  auch
jetzt  diesen  Gott  zum  Himmel  emporhebt.
*)  In  der  Urkunde  heisst  es:  Sie  hoben  die  Gottheit  der  Sonne  mit  Hilfe  des  erhabenen ­
  Balkens  des  Himmels  zu  dem  Himmel  empor.
2 )  Tatsi-ta  bedeutet  wörtlich:  das  sich  erhebende  Feld.  Sonst  ist  der  Name  dieses
Ortes,  an  welchem  der  Gott  des  Windes  verehrt  wird,  nicht  vorgekommen.
3 )  Sina-tsu-fiko  ist  der  Name  des  Gottes  des  Windes.
            
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