Die höchste Gerichtsbarkeit des deutschen Königs u. Reiches.
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IJ n t e 1* K. Friedrich.
1440. 17. Mai (Climel R. Fr. n. 37) der Stadl Nürnberg;
1442. 11. Juli dem Kloster Lorch (n. 671), 13. Juli (n. 687 dem
Abt zu Elwangen), 20. Juli (n. 753) dem Grafen von Fürstenberg
rücksichtlich seiner Unterthanen, 28. Juli (n. 811) der
Stadt Eifelstadt und Frankfurt (n. 813);
1447. 18. Octoher dem Bischof Reinhard von Worms (n. 1361);
1452. 24. März (n. 2813) Bestätigung des Privilegiums K. Sigismund's
für die Stadt Basel;
1454. 22. April (n. 3180) der Stadt Oppenheim, 10. Nov. (n. 3268)
der Stadt Halle;
1465. 1. März dem Herzog Sigmund von Baiern (n. 4158), 17. Juni
dem Abt Ulrich zu Unsberg für seine Leute (n. 4201);
1466. 7. Jänner (n. 4345) dem Grafen Schaffrid von Lyningen:
1471. 3. Juli (n. 6249) dem Grafen zu Sulv, Landgrafen in Cloggau;
1472. 11. Juni (n. 6574) den Brüdern von Andel;
1475. 24. Sept. (n. 7020) dem Markgrafen Christoph von Baden für
seine Leute;
1485. 5. Nov. (n. 7771) privilegium de non appellando für die Stadt
Augsburg in peinlichen Sachen;
1492. 21. Nov. (n. 8870) dem Kloster Kremsmünster.
2. Zuweilen werden der König oder die ihn unmittelbar vertretenden
Organe ausdrücklich ausgenommen, was freilich, auch wenn
es nicht geschieht, immer stillschweigend vorausgesetzt wird. Für alle
anderen Gerichte ist die Freiung dann eine unbeschränkte. So sollen
die Chartäuser zu Nürnberg nicht vor den königlichen Hof- oder
Landgerichten, sondern hlos vor dem Obersthofmeister des Königs,
und wenn dieser nicht wolle, vor dem Rathe zu Nürnberg belangt
werden. 1407, 19. April (Climel R. R. 2272), 1406. 14. Febr.
(Chmel R. R. n. 2146) der in die Dienste des Königs getretene
Herzog Ulrich von Decke nur vor dem König oder seinem Obersthofmeister,
seine Unterthanen nur vor seinen Gerichten, 1418,28. Febr.
der k. Hofrichter Graf Günther von Schwarzburg blos vor dem König,
1418, 27. Juni Albrecht von Hohenlohe nur vor dem König und
seinem Hofmeister, 1418, 20. Juli der k. Hofmeister Graf Ludwig
von Öttingen nur vor dem König, ebenso 1420, 31. März der Bischol
Johann zu Eistetten, 1424, 20. August die Stadt Magdeburg „cives
praeterquam ad Rom. regiae majestatis audientiam evocari nequeant“,