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Tomascliek
gelehrte Juristen und Kleriker, die auch in seinen Rath aufgenommen
und zu wichtigen Staatsgeschäften und politischen Missionen
verwendet werden. So Job Vener, anfangs licentiatus später doctor
in utroque jure, Lehrer in geistlichen und weltlichen Rechten,
k. Rath (Chrnel R. R. 1627), mit andern Räthen 1402, 23. August
(Chmel n. 1280) beauftragt eine Heirath zwischen Herzog Johann
und der Tochter K. Karl’s von Frankreich und ein Biindniss mit
Frankreich abzuschliessen, im Jahre 1404, 28. Juni (Chmel n.
1788) mit einer politischen Mission zu Amadeus Grafen von Savoyen,
1405, 7. Mai (Chmel n. 1975) mit der Unterhandlung wegen der
Heirath zwischen H. Friedrich von Österreich und der Tochter
des Königs Else, 1405, 14. November (Chmel n. 2095) mit dem
Herzoge von Geldern und der Stadt Aachen, ferner der Protonotar
Ulrieus de Albeck, decretorum doctor und Lehrer der geistlichen
Rechte (Chmel n. 1278). Nico laus Buman doctor decretorum,
1402 (Chmel n. 1165 und 1196) beauftragt mit den deutschen Fürsten
und der Stadt Frankfurt wegen der Forderungen des Papstes
Verhandlungen zu pflegen, 1401, 5. August (Chmel n. 695) mit
dem K. Heinrich von England (ebenso 1402, 21. Mai n. 1214),
Magister Nicolaus Prowin, sacrae theologiae professor 1401,
7. Juni (Chmel n. 462) mit dem Abschluss eines Bündnisses mit
Frankreich, Burgund und Savoyen gegen Johannes Galeaz, sämmtlich
k. Protonotare und k. Räthe, als letztere erscheinen auch Magister
Mathäus von Krakau, Professor der h. Schrift, und Magister
Heilmann, baccalaureus der h. Theologie (Chmel n. 694); als
k. Diener 1405, 13. September Volmar Sacke, Licentiat der
Decretalen (Chmel n. 2065), 1408, 14. September (Chmel n. 2696)
Burchard de Osta, licentiatus in decretis, 1409, 7. Februar
(Chmel n. 2729) Johann Ambundi, Professor der h. Schrift
u. s. w. Dass er den Dr. U. I. Hermann Bure zu seinem beständigen
Referendar und Reichs- und Hofadvokaten ernannte, wurde
bereits erwähnt. Aber er gestattete den fremden Juristen keinen
übermässigen Einfluss auf die Rechtspflege und berücksichtigte ausschliesslich
bei der Rechtssprechung das deutsche Recht 1 )-Desto
grösser ist aber der Einfluss, den sie unter K. Sigismund
auf seine persönliche Rechtssprechung gewannen, obwohl es ihnen
*) Siehe Frnnklin’s Beiträge, S. 173.