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K v ica I a
V. 577 ff.
;rP) zpißäg ir’, a\Xd viv
xop.i£ez stow, dp.ö)£g. ix di rovoe y_pv]
yvvcdxag sivac zdads p/ö’ dv£ip.ivag.
ysöyovai ydp rot yoi Spaazlg, Szav nilag
r/ori zov "Aidr/v siaopüat zov ßiov.
So schreiben die Herausgeber mit Ausnahme Dindorfs. L bat
von erster Hand im Texte ix di räads, was ein blosser Schreibfehler
ist'), den die zweite Hand richtig verbessert hat. Derselbe Schreibfehler
findet sich im Lemma des Scholion, das ix di zäade %pri lautet.
Dem Scholion selbst liegt dagegen die von allen Herausgebern mit
Ausnahme Dindorfs beibehaltene, auch durch die Autorität von L 2
vollkommen gesicherte 2 ) Leseart zu Grunde. '0 dz (in pjde) nspizrsüei
• )Jyzi ydp ozi j_pi] Xoinöv p dvzifxivag dvai zavzccg rag
yvvoäxag, dXkd tppovpeToSai. Aolköv ist Erklärung von ex roöoe;
übrigens hat der Scholiast den groben Fehler begangen, dass er p?os
in der Geltung von pj nahm. Dindorf erblickt freilich in räodz nicht
einen Schreibfehler, sondern eine Spur, dass die echte Fassung der
Stelle anders gelautet habe; räodz hält er für ein ursprüngliches
zdodz, und um dies vermeintlich echte zdads aufrecht zu erhalten,
wagt er nicht weniger als vier Änderungen; und so bietet er denn
folgende angeblich ursprüngliche Fassung der Stelle; eu di zdads y_p-o
yvvcäxag Um po’ dvzuj.zvag iäv, die er auch noch in seiner letzten
Ausgabe zuversichtlich in den Text aufnimmt. Nun sollte man meinen,
dass Dindorf so gewaltige Änderungen nur auf Grundlage gewichtiger
Beweise habe unternehmen können. Diese Erwartung aber wird
vollkommen getäuscht. Statt Gründe gegen die Richtigkeit der Überlieferung
anzuführen, suchtDindorf in oberflächlicher Weise dieselbe
lächerlich zu machen. „Quae interpretatio (nämlich die Erklärung ab
Dass ratrös ein (durch das folgende rädde veranlasster) Schreibfehler ist, beweist
zum Überflüsse der Accent. Solche und ähnliche Schreibfehler sind sehr häufig*
So hatte der Schreiber des Cod, Parisinus 2712. im V. 579 zuerst rovde (verleitet
durch roöoe im vorausgehenden Verse) geschrieben und es nachträglich verbessert.
2 ) Dass die von zweiter Hand im L gemachten Änderungen, zumal die alten, nicht
geringschätzig anzusehen sind, habe ich im 1. Hefte der Beiträge bewiesen.