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K y i e n I a
Ausfüllung des Verses, vlxuv hinzufügte; auf welches Wort er aber
vixuv bezogen wissen wollte, ist schwer zu sagen; die wahrscheinlichste
Annahme ist noch immerhin die, dass er sieh des pleonastischen
Ausdrucks .3-avöjv vixug erinnerte und diesen auch hier anwenden
zu können glaubte.
4. Vor vixvv hat der Interpolator höchst wahrscheinlich io/ouxtV
geschrieben, in der Meinung, es lasse sich auch v/zaSai in derselben
Bedeutung gebrauchen wie e^civ z. B. 421. In der späteren Zeit der
Sprachverschlechterung tauchten ja viele Media auf, die früher nicht
gebräuchlich waren, z. B. dtaxovstm^at, vnvjperdoStxi, SepaneOsaSca-Für
die Ansicht, dass der Interpolator loy6p.riv geschrieben hat,
spricht das Zeugnis des Eustathios p. S29, 20 rö di ävcuj-yiaSau xod
a'jrö xa.3-’ avrd JvaXXdxig Xrysrai, töf xai iv rw, avaayjo xr]do[j.ivri
mp. (ppu&rou di xai Iv caikown diya npoSiaiw<; IV rs äXkoig xai Iv
tö) , d röv £p.rts fJ-riTpog •Savövr’ äSanrov iayopw • vj xat dXkutg
rjGyöp.r]v diä rav vj, xarä rö £p.dJ,ov ^dlov • dtt'xövouv dajxövouv.
Gegen die Ansicht von der Ursprünglichkeit des £oy6)j.r,v spricht
nichts. Denn dass der Scholiast r/va^ö/zr/v gelesen habe, ist eine
blosse Vermuthung. Der Scholiast hat kayoprov vorgefunden und dies
auffallend gebrauchte Verbum durch die zwei Verba rivsoyjp.w,
Curepüdov paraphrasirt.
Die Entstehung der corrupten Überlieferung des Laur. yjiGyöp.r,v
lässt sich auf verschiedene Art erklären. Es ist möglich, dass r,iayöp.r)v
aus v?v!ryöp.nv verschrieben ist. In diesem Falle wäre anzunehmen
, dass schon in älterer Zeit, aber doch erst nach der Zeit des
Scholiasten, Jemand aus dem an dieser Stelle erforderlichen -nvsGyojjitjv,
womit der Scholiast la^öjzvjv erklärt, des Metrums halber r,vay6-p.r
t v machte und es an die Stelle des anstössigen iaypp.r,v setzte, wie
denn auch der Schreiber des Paris. 2712 auf denselben Einfall
gerieth. Möglich ist aber auch, dass die Überlieferung des Laur.
eine Vermischung von fjGyopw (von welchem Eustathios spricht)
und l<jyöp.Y)v (welches die meisten Handschriften haben und das vielleicht
schon in älterer Zeit als eine durch das folgende Imperfeetum
yjXyouv hervorgerufene Variante auftauchte) ist, dass somit dem
T)
Schreiber des Laur. iG-/op.r>v vorlag.
Diese Bedenken durch conjecturale Änderungen zu beheben,
wie z. B. üauck versucht, ist man nicht berechtigt; man muss viel"