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K v » c a 1 a
glauben, dass ix hier seine eigentliche Bedeutung aufgegeben habe
und dass somit dxpoiv ix ndyow = äxpoig kv ndyoig sei. Aber gegen
die Möglichkeit dieser Auffassung spricht üarrjvsp.01 und V. 412');
denn auf dem Gipfel gibt es kein axinag dvip.oio.
Andere erkennen zwar an, dass ix hier seine Bedeutung nicht
aufgegeben habe, erklären aber die Geltung des ix ganz irrig durch
die Annahme, dass in xaSrjoSai zugleich auch der Begriff xaraaxotislv
involvirt liege. Vielmehr bedeutet dxpwv ix nd'ycov vivnvsp.oi
oben an der Seite des Hügels, auf welcher sie vor dem Wind
geschützt waren“. Wie die Seite des Hügels sich her ah neigte, so
1 ) Überhaupt ist die Ansicht, dass ix zuweilen geradezu für iv gebraucht werde, zu
bestreiten. Der Umstand, dass Adverbia auf 3ev nicht blos das woher? sondern
auch nicht selten das wo? bezeichnen (so dass z. B. o£ xarw3£v = gi xarw ist),
ist keine zwingende Analogie für einen ähnlichen Gebrauch von ix, da die Bedeutung
der Präposition ix eine viel schärfere und bestimmtere war als die des Suffixes
3£V. Von den Adverbien auf 3£v lässt sich nicht behaupten, dass ihre ursprüngliche
Bedeutung die bestimmte und begrenzte locale Bedeutung des
woher? gewesen wäre und dass die Bedeutung des wo? eine secundäre sei.
Vielmehr war die Grundbedeutung derselben eine unbestimmte locale, so dass
sie eben so gut zur Bezeichnung des wo? wie des woher? dienen konnten.
Dass der letztere Gebrauch überwiegend wurde, thut der Annahme einer unbestimmten
localen Grundbedeutung keinen Eintrag. Von der Präposition ix dagegen
wird Niemand behaupten können, dass sie von vornherein sowohl das woher?
als das wo? bezeichnen konnte, vielmehr muss man als ursprüngliche Bedeutung
derselben die erstere hinstellen. Der zweite beachtenswerthe Punct ist, dass
sich an allen Stellen, an denen ix scheinbar für iv steht, der Begrilf des woher?
theils factisch findet, tlieils doch wenigstens deutlich verfolgen lässt. Z. B.
II. X 130 tw aur 5 ix dicppov ^ovva^iG^rjv. Od. <p 420 auro3ev ix dtypoio
xa3vj(jt.svoc. Die Präp. ix bezieht sich an letzterer Stelle auf das Herabhangen der
Füsse vom Wagensitze und es ist die Construction xa^vj^at ix dicppov durchaus
nicht wesentlich verschieden von Od. 367 xa<5’d’ ix TzaaGotkocpi xpip.ccaev tpopp.tyyct
oder Iler. 4, 10 ix rwv £w<jr^wv (popzlv yuxXoig oder Arist. II. A. 9, 40 ai fts'Airrca
i£ äXXrjXoiv xpip.a.vrca. Ebenso ist entschieden in Abrede zu stellen, dass
Soph.El.894 xoXoivvjg i£ axpag oben auf dem Hügel bedeutet. 5 E£; bezeichnet
das Herabfliessen der vsoppvvoi «yaXaxrog an den Seitenwänden des Grabhügels,
wie aus einer richtigen Auffassung der Situation sich unwiderleglich ergibt.
Noch bevor Chrysothemis dem Grabe nahe gekommen war, sah sie aus der Entfernung
an den Seitenwänden des Grabhügels die Spuren von Milcliströmen, die
herabgeflossen waren; was oben auf dem Grabhügel sich befand, (die Locke),
das sah sie erst aus der Nähe (xpoGzZpKov a<7aov V. 900). Ebenso lässt sich bei
allen solchen Constructionen wie Thuk. 3, 22 $ff3ovro oi ix rwv r.vp^rjiv <pvXctxzg
der Grund für die Anwendung von ix nachweisen.