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K v i c a 1 a
ren uns, dass Andere gegen diese Unterscheidung auftraten:
os KEpi dptporspoiv spoOpisv • rd aiaSavsod-ai y.ard dXr/Astav oi na-Xacoi
ini zoö tiosvai n era£av oörco? ’Avrtycöv xal ini roö vnonrsOsiv,
cii? Auaiag. Ich kann der Folgerung, die Stallbaum (zu
Plat. Rep. X, 60S A) daraus zieht, nicht beipflichten. „Itaque postremo
loco disertis verbis asseveratur, v et er es utique oratores, ut
Antiphontem et Lysiam, verbo aioSävso^ai utraque vi et potestate
usos esse, quum alii inter afoSeoSai et aiaSavso-Sai id discriminis
intercedere statuerint, ut aiaSrsaSai dicerent esse aliquid accurate
et exacte cognitum habere, aioSavsoSrai autem putarent
esse suspicari aliquid, coniecturam de aliqua re
habere. Nimirum apparet hine satis clare, istos posterioris temporis(?)
usum ob oculos habuisse, quo quum iuxta aio5dvop.ai etiam
«icr.3-op.at celebrari coepisset, utriusque yerbi discrimen certius definire
conati sunt“. Aber die Worte önsXaßov und dtsnstprivavro zeigen,
dass der Verfasser dieser Bemerkung frühere Grammatiker
im Sinne hatte, und die Redner, aus deren Schriften diese älteren
Grammatiker jenen Unterschied herleiten wollten, sind wohl nicht die
Redner später Zeiten, sondern mustergiltige Redner der attischen
Zeit, auf deren Autorität sich die Grammatiker berufen konnten (z. B.
Isokrates; ygl. die oben angeführte Stelle Nikokl. 27 D). Nichts
hindert uns, das oben angeführte zweite Citat in folgendem Sinne
aufzufassen: „Einige haben behauptet, dass die Redner einen Unterschied
zwischen cäiäsaSai und aiaSrdvsoSiai machen; wir aber
wollen aloSdveaSai in beiden Bedeutungen gebrauchen; denn auch
wir können uns auf alte Schriftsteller berufen, die aioSdvsaSai in
beiden Bedeutungen gebraucht haben; so findet es sich bei Antiphon
in der Bedeutung siosvai, bei Lysias in der Bedeutung öxonrsOsiv“.
Dass der Grammatiker aiaSsaSai verworfen hätte, weil es die alten
Schriftsteller nicht gebraucht hätten, ist nirgends ausgesprochen und
auch nicht angedeutet; denn die Worte rd aiaSavsaSfai xard äXz-Ssiav
oi nalaioi x. r. X. besagen nicht, dass bei den alten Schriftstellern
aloSrscs^ai gar nicht im Gebrauch war. Dass uiaSsaSrai erst
eine späte Form sein sollte, wie St all bäum behauptet, ist auch von
vornherein nicht wahrscheinlich; denn es muss als Thatsache constatirt
werden, dass die kürzeren Formen nsOSoptat, aü£<o u. a.
im Laufe der Zeiten immer mehr schwanden und den Formen
XavAdv«, nuvSavop.ai, av£dvai Platz machten. Welche Vorliebe man