Beitrage zur Kritik und Erklärung des Sophokles.
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machen kann; nur das scheint, wie oben bemerkt wurde, behauptet
werden zu können, dass das von Sophokles gesetzte Verbum mit
fup.7T£ypa<jrai übereinstimmte.
Die leichteste und ansprechendste Änderung wäre inaia3zxa.i
(blos darauf versteht er sich nicht, dem Hades zu entrinnen), vorausgesetzt,
dass die folgende Verteidigung von aia3op.ai für
genügend befunden wird. Man kann für die Möglichkeit von
aic3io3at anführen:
11) Dass neben der verstärkten Form aia3dvsa3ai auch die
ursprüngliche aia3sa3ai (welche dem Aorist fia36p.riv zu Grun.de
liegt und die auch in aia3r,aop.ai undyo3rj[xai zu erkennen ist; denn
der Stamm aio3s, auf dem diese zwei Formen beruhen, ist nur eine
durch euphonische Rücksichten gebotene Modification von aia3—)
möglich war, lässt sich durch Analogien beweisen. So findet sich
i:s03oij.ai, das bei Homer fast ausschliesslich vorkommt (?rvv3avop.ai
ist selten), auch ziemlich häufig bei späteren Dichtern; vgl. Aesch.
Ag. 595. 955. Sophokles selbst hat 0. C. 121 npoairsv3ov gebraucht.
Ebenso findet sich neben aö£dvo) aufco (bei Pindar und Sophokles
immer aü£cö), neben ansy3dvop.ai auch ani-y^op.at und cy3o), neben
lav3dvu>, imla.v3-dvoiJ.ca auch Avj.Soo, imlr,3op.at, welche Formen
Sophokles vorgezogen hat, u. a.
J) Da somit die Möglichkeit von ala3sa3ai nicht zu bezweifeln
ist, so wird man wohl an den Stellen, an denen diese Form
durch handschriftliche Überlieferung geschützt ist, nicht Corruptelen
anzunehmen haben. Plat. Rep. X, 608 A ist aia36y.s3a die bestbeglaubigte
Leseart; die Vulgata aia3eüp.s3a gibt keinen Sinn und
da6p.s3a ist auch unpassend und wohl nur eine willkürliche Änderung
von aia36p.s3a. Rei Isokrates Nikokl. p. 27 D hat Bekker
gegen die Vulgata alo3dvovrai aus dem Codex Urbinas aia3ovrai
aufgenommen, und wohl mit Recht.
cj Alte Grammatiker versuchten zwischen aia3d.vs.a3ai und
aia3sa3ai den Unterschied aufzustellen, dass ersteres in der Bedeutung
ökovosIv, letzteres aber von dem sicheren Wissen gebraucht
werde. Bekk. Anecd. I, p. 216 aia3sa3ui lau rä siösvai ri axpißüg.
caa3avsa3ai • dvvi rov VKomsvuv xai vtzovosXv. Eb. 359 svioi dia<popdv
unilaß ov slvai roü aio3za3ai xai aia3avsa3ai, xai disKs<pr t -
vavro Tovg fir,ropag xsypfja3at rii ala3sa3ai im rov dxpißüg sldivai
Tl i reit di aia3avsa3ai im roO vnovosXv. Die weiteren Worte beleh-Sitzb.
d. phil.-hist. CI. XI.IX Bd. H. Ilft.
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