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K v i c a I a
liebt, wenn man dem Satze z. B. folgende Fassung gibt: r, SuvSv, Sn
aoi SoxsT ys, xsl ipsufrij ooxsi oder xsl p.rj äfo)3i) SoxsZ = wenn dir
auch nicht diGjSri Soxsl, an dem ooxsiv wenigstens hältst du doch
fest. Nach Analogie unserer Stelle könnte man z. B. V. 234 xsl rö
y.Yidiv igspSt, tppavw §’ op.ocg, ohne den Sinn irgendwie zu beeinträchtigen,
folgender Fassung sich bedienen: fpdaoj ys, xsl to pr/Ssv
iliip'jj oder Eur. Phoen. 1451 <pO,og yap iy_3pög iyivsr'’, äAX’ 5p.u>g
ipllog — (pllog y’ iyivsro, el xcf.i tpllog iypSpög. Als Analogie für die
Function des yi führe ich Phil. 1276 an p.drr,v ydp oiv slsxrig ys Ttdvz’’
dpr,Gsra.i. Man nimmt hier ein Hyperbaton des yi an und behauptet,
dass es eigentlich nach dem relativen Pronomen hätte gesetzt werden
sollen. Aber wie unter zehn Fällen neunmal die Annahme einer unregelmässigen
Stellung des yi nichtig ist, so auch hier. Fs bezeichnet
den Gegensatz von slnsZv und p.aTr,v sirzsTv. Philoktet fasst die
Möglichkeit in's Auge, dass Neoptolemos dennoch weiter zu sprechen
versuchen könnte; denn trotz seiner Abmahnung araOs, ptr, Äs£yg nipa
weiss er doch nicht, ob Neoptolemos ihm Folge leisten werde. Neoptolemos
nun hätte, wenn er vom sIksZv durchaus nicht hätte ablassen
wollen, sagen können spät ys, xsl p.dzr,v spät und Philoktet würde in
diesem Falle gesagt haben spsXg ys, xsl p.dzr,v spsXg. Und aus diesem
Grunde, nämlich weil Philoktet auf diesen möglichen Fall Rücksicht
nahm, ist yi, trotzdem dass die Stelle eine andere Fassung erhielt,
beibehalten worden. In derselben Weise muss man unzähligemal bei
einer scheinbar ungewöhnlichen Anwendung oder Stellung der Partikeln
(namentlich der Partikeln yi und ydp) auf den Standpunct
Rücksicht nehmen, der dabei entscheidend war; dadurch zerfallen
die meisten Annahmen von ungewöhnlichem und unregelmässigem
Gebrauche in Nichts; sehr oft kann man sich durch eine andere
Fassung der Stelle die Regelmässigkeit des scheinbar unregelmässigen
Gebrauches nahe legen.
Im V. 326 ist die handschriftliche Überlieferung Suva.; aber die
Kritiker billigen fast ausnahmslos Siikd auf Grundlage des Scholion
zd osivd xipor,;] yp. zd osild ■ dvri rov xc/.xd • dnS roü rol/g ostloüg
sh ca d-^pelovg. A sikd erklärt Hermann: „Ta Ssikä. xipor, ilicit, cjuia
ignavi est, lucri caussa clam illieita facere“. Mir scheint sowohl diese
Erklärung, als auch die Variante osikd selbst, da sie keine andere
Erklärung zulässt, unstatthaft. Hermann hat bei dieser Erklärung
folgendermassen geschlossen: „Kreon meint bei seinem Ausspruche