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K v i c a 1 a
konnte in der von Nauck angenommenen Fassung ov§' vnö vwtgv
vixauog sr^Gv si/lotpoig tpipstv; denn wie hätte er sonst önd Cvy&
vcötgv von dtxat'w? siypv trennen und mit svAöywg ipipsiv verbinden
können? Dies gilt auch von der Bemerkung zu II. p. 824, 32. Endlich
zeigt die Bemerkung zu Od. p. 1S36, 49 et rt npoaexziov
tu) SoyoxAst svrtö xdpaastovzegoöS’vno voörovsüAö-<p
o) g £ r-/_c v ebenfalls klar, dass ihm weder vorliegen noch vorschweben
konnte vüzov oixaiwg eiyov süAofu>g <pspsiv; es steht vielmehr
fest, dass Eustathios sich des Sinnes der sophokleischen Stelle
ziemlich dunkel, des Wortlautes derselben gar nicht erinnerte und
dass er sich bei seinen Citaten die Worte des Dichters nach einer
schwachen Reminiscenz und mit Confundirung der Stelle Lykophron’s
seihst construirte.
Abgesehen von der unzuverlässigen Grundlage, welche Nauck’s
Conjectur hat, muss man aber auch sprachliche Bedenken gegen dieselbe
erheben. Mit Recht bezeichnet Dindorf die Fassung der
Stelle nach Nauck’s Conjectur mit den Worten „oratione non probahiliter
conformata“. Nauck erklärt: „evlofuig fipsiv, nämlich
tvyov, so dass sie fügsam das Joch trügen. Uber den zur näheren
Restimmung dienenden Infinitiv vgl. Ai. 673. 1061. Ähnlich oben 64
dpyap.s.aS' ix xpuoaövun) xai zavz’ dxoösiv xän rtZvo’ dlyiova“. Aber
diese Stellen sind wesentlich anderer Art. Ant. 64 hängt der Infinitiv
dxoveiv von apyopeaSa ab, weil dies den Begriff von -nvayxdaps^a
involvirt, wie Nauck selbst an der betreffenden Stelle bemerkt (vgl.
Bonitz S. 24 f.); das dxovsiv ist ein nothwendiger Ausfluss von dpyß-[xeaSa
>)• Ai. 673 bedeutet „die Nacht weicht dem Tage, damit dieser
sein Licht erglänzen lassen könnte“ ((psyyog yAiysiv); es ist
diese Construction zu erklären nach Analogie von imzpinsiv zivi yüpav
Suxpndaoa (Xen. An. 1, 2, 19) und ähnl. Verbindungen. Und
auf Ai. 1061 vüv o’ ivhAAafsv Sedg zr^j rovd’ vßptv r.pog [zrjAa xai
noip-vag neasiv hätte sich Nauck der Consequenz zu liebe nicht
berufen sollen, da er den V. 1061 nicht blos für verdächtig hält,
*) Zu den von Bonitz für die einzige richtige Construction o'.p'fcop.eGScx. axousiv
angeführten Analogien kann man hinzufügen ra<7<70/jkcu Tt 7rotstv (z. B. Phil. 6.
rod i epdeiv. Dass racrtrsa^at auf eine einzelne Verordnung, apyzcSca
auf das dauernde Unterthänigkeitsverhältnis sich bezieht, ist ein Unterschied, der
die Möglichkeit von «pX°P at axoueiv nicht ausschliesst.