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K v I ä a 1 a
nach der so kräftigen Bezeichnung des Widerstrebens der Bürger,
ovo' vko Cvyd) l6<pov dixodojg dX ov t wodurch zugleich die Ansprüche,
die Kreon machte, energisch bezeichnet werden, den matten Zusatz
d>g ozipyeiv ip.£ hätte nachfolgen lassen. Ausserdem finde ich es auch
unwahrscheinlich, dass der Dichter hier den Vergleich, den er bereits
mit den Worten xpvtpy xdpa adovzeg begonnen und dessen weitere
Ausführung er dann mit den Worten oüö’ vko £vyü> Aöyov otxat'co?
dyov unternimmt, plötzlich in einer wenig gefälligen Weise mit jenen
matten Worten hätte abbrechen sollen. Ausgehend von der Ansicht,
dass Sophokles auch in den Schlussworten des Verses 292 den Vergleich
fortgesetzt hat, vermuthe ich war’ slpyeiv ep.s (Object avzovg)
„ita ut eos cohiberem“ oder vielmehr „ifca ut eos cohibere necesse
esset“. Kreon vergleicht die unzufriedenen Bürger mit Zugthieren,
die sieh des Joches entledigen wollen, um sich freier zu bewegen
(der Schob erklärt richtig r, p.zzapopd and räiv vno^vyioov tcöv prj
ßovlop.svcüv vko röv öv dvca). Wie nun der Treiber, um solche
Zugthiere zur Ruhe zu bringen, den Zügel mehr anzieht, so musste
Kreon, um mich eines bildlichen Ausdruckes aus derselben Sphäre zu
bedienen, die Zügel der Regierung straffer anziehen. Etj^stv (das
nicht blos prohibere, sondern auch cohibere bedeutet) bezieht
sich also in diesem Zusammenhänge auf das Anziehen der Zügel, wodurch
die Rosse zur Ruhe gebracht werden. Das passendste Beispiel,
das sich für diesen Gebrauch von dpysiv anführen lässt, ist El. 721 f,
Sslgiov iT ävdg ai.ipa.Xov ikkov eipys röv Kpoaxsipsvov.
Was die Erklärung „ita ut eos cohibere necesse esset“
betrifft, so ist dieselbe dadurch zu rechtfertigen, dass utazs mit dem
Infinitiv eine der Beschaffenheit des Hauptsatzes gemässe Wirkung
bezeichnet; die Folge erscheint bei dieser Construction oft
als eine aus der Handlung des Hauptsatzes mit Nothwendigkeit sich
ergebende, wesshalb man in der Übersetzung oft „müssen“ beifügen
muss. (Wie wenig der Begriff des factischen Stattfindens dabei
wesentlich ist, erhellt am besten daraus, dass sehr oft die Wirkung
als eine blos beabsichtigte erscheint, ohne factisch stattzufinden.)
Vgl. 0. C. 969 f. d zi Seayazov -a.zpi yyoop.olarj iy.vzlä' &azz npdg
naiduiv -SavEtv. El. 393 xtxlog yap ovp.ög ßiozog äoze Sccvp.doca.
Vielleicht darf man eine Spur dieser Lesart üoz' dpyziv ip.£
auch in der Überlieferung des L erblicken. L hat nämlich oj azipytn
ep.i und <j ist zu w von der Hand hinzugefügt, welche die Scholien