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diese Auffassung auch der Sinn; denn von einem Schutze, den
die Hoffnung darböte, konnte der Wächter nicht reden.
Es bietet sich aber noch eine andere Erklärung dar. «Ppaaaw
hat allerdings gewöhnlich die Bedeutung „umfriedigen, verzäunen,
verwahren“, aber die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes war
ohne Zweifel etwas dicht an etwas anmachen, dicht
machen (jzvxä&cv'), zusammenpferchen, wie bei dem verwandten
lateinischen farcio. Diese Bedeutung können wir noch
wahrnehmen an Stellen wie II. v, 130 <ppd£ccvTsg dopv dovpi, adtxog
adxsi (dicht drängend Sper an Sper, Schild an Schild); Her. 9, 61
wpdfavTE? rä yeppcc. Daran schliesst sich dann die Bedeutung an,
die man z. B. Od. s, 256 ayjoinv <f>pd£e pineaoi findet „er machte
dass Floss dicht, er verstopfte es mit Flechtwerk, er stopfte die Zwischenräume
das Flosses aus mit Flechtwerk“, und so konnte denn
fpaoasiv auch die Bedeutung „dicht anfüllen“ annehmen; vgl.
Pind. I. 1, 66 tpvzai ypäigca yjXpa.
Eine entsprechende Analogie bietet ariyu dar. „Die Grundbedeutung
von arifw ist mache dicht, fest, voll, daher das
homer. insari^/mro tzotoio (11. a. 469), imstsfrig (Archil. fr. 9
Bergk öXvj? äypwg £mozs<p-ng') ) beide mit dem Genitiv des Stoffes.“
(Curtius, Grundz. d. gr. Etym. I, 182). Man vergleiche ferner das
lat. stipare, dessen ursprüngliche Bedeutung „eng zusammendrängen,
zusammenpressen“ ist, z. B. Virg. Ge. 4, 164 apes
mella stipant. Aber stipare aliquid aliqua re = etwas mit etwas
dicht umgeben oder auch vollfüllen; z. B. Cic. Mil. 1 non
usitata frequentia stipati sumus. Suet. Calig. 51 ut pontes calonibus
et impedimentis stipatos reperit.
Somit wäre zfig i'Xmdog nzcppa.yp.ivog — spe fartus, refert
u s. Der Genetiv stellt nach Analogie des Genetivs bei Verben und
Adjectiven der Fülle. Vgl. 0. T. 83 noAuazscpr/g öäcpvrjg. II. 3-, 232
npY/rfipag imozzcpiag oivoio. Soph. El. 895 nepiarsyn xuxXw navzwv
6V ioziv ävSiiüv Sgy.viv nazpög. Xen. An. II, 4, 14 öaavg oivopoiv.
Die Worte zfig ikniciog mcppaypivog (vollgepfropft mit
Hoffnung) sind übrigens eine derbe (vielleicht volkstümliche) Ausdrucksweise,
die im Munde dieses Wächters nicht auffallen kann, da
seine Worte öfter das Gepräge der Derbheit und Volkstümlichkeit
tragen.