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K v / C a I a
Seiv; ayj'rn erscheint neben dem gleichbedeutenden a/idri, worin
doch ayid die alte Wurzelform zu sein scheint“. Ebenso ist iaSu
d. i. id - $ - u eine solche Weiterbildung. Ferner lässt sich für
klekiyßu die Glosse des Hesycliios sXsklasiap-öv anführen;
diesem Substantiv liegt der Stamm iAsAiy^s (vgl. die Stämme p.sA
und p.els, /’j.aS und p.a.Ss u. a.) zu Grunde.
Dieser Erklärung stehen nun allerdings Stellen entgegen, an
denen offenbar ileXiyß-uv = erderschütternd ist, nämlich Pind.
Pyth. II, 4 (Bergk.) zszpaoplug i'XsXiyäovog und Pyth. VI, 50 ’EXs-XtyScv
als Epitheton des Poseidon. Aber vielleicht beruht dieser Gebrauch
bei Pindar auf einer falschen Etymologie (zu welcher das
Compositum ivoaiySuv verleiten konnte), wie sich ja viele Beispiele
einer solchen irrthümlichen Ableitung und Deutung finden.
Was den Sinn der Worte 6 &r/ßa.g iXsXiySuv betrifft, so
schliesse ich mich ganz an Schneidewin — Nauck an; es bezeichnet
dieser Ausdruck den Bakchos als Urheber und Führer der
Reigentänze.
V. 213.
vop.u de ypf/aSai nuvzi koxj z' ivsazi ooi.
Die von den meisten Herausgebern aufgenommene Änderung
tcoxj 7’ ist nicht wahrscheinlich, da hier 7£ unpassend ist, und selbst
wenn die Handschriften 7£ böten, wäre man zur Annahme einer Corruptel
berechtigt. Ich vermuthe vo\xu di yy-oaSrai rravrt, zovz' iveazi
001. Bezüglich dieser Epanalepsis vgl. 0. C. 503 f. zöv zonov d' ha
Xpriarcu p.' itpsupeh, zovzo ßoOXop.ai paBstv, 0. C. 640 und besonders
Trach. 458 zi p.ri nuBiaBai, zovzö p.’ aXyOvEtsv äv.
V. 231.
zoiavB' iXdaauv rjvurov ayyXfi zayyg,
yyvzug 600g ßpayjca yiyvszai pay.pa.
Tayyg ist zwar durch die Überlieferung viel weniger beglaubigt,
als ßptxövg, da es nur in den Scholien als A r ariante neben ßpadög
angeführt wird (ßpadOg’j 7p. zayyg mit der einfältigen Erklärung
xaizoi zccyvg uv ßpadiug yjvuov zr)v odov); nichtsdestoweniger ist es
die echte Lesart. Man begreift gut, dass zayyg auffallend erscheinen