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K v i c a 1 a
sich heissbliitig. Für diesen Gebrauch des Wortes ipvypog hat Herrn
a n n Aesch. Prom. 692 cooe dvGäiara -/.cd dvaoiGra. irr,para, Avpar
dpcprixsi oüv y.ivrpcp 'pOyeiv ■•puydv ipav angeführt. Gegen Böekh's
Einwendung, dass das Wortspiel des Aeschylus ipOysiv ipuya.v keinen
Beweis abgeben könne, bemerkt Bonitz treffend: „Gewiss liegt
in der Verbindung pöyjtv ipuydv ein gesuchter Gleichklang, aber er
lässt sich ja doch nur anwenden, wenn ipvyjtv der Übertragung
in dieser Bedeutung fähig ist“. Dasselbe muss von -pu-ypig
behauptet werden. Man kann zugeben, dass pvypög in der metaphorischen
Bedeutung „horrorem incutiens“ nicht eben g ä n g und gäbe
war (obwohl man es nicht zugeben muss; denn es kann ein blosser
Zufall sein, dass sich keine andere Belegstelle für diese Bedeutung
erhalten bat); aber möglich war die Anwendung des pvy.p6g in
dieser Bedeutung jedenfalls. Zu den von Bonitz angeführten Analogien
füge ich noch folgende hinzu. Die Wörter piyog, piyiov, piyrjlög,
piyzduvög, piyiut bezeichneten ursprünglich die Kälte und die durch
Kälte bewirkte Erstarrung (vgi. die verwandten lat. Wörter frigus,
frigidus, frigeo), wurden aber nicht selten zur Bezeichnung des Entsetzens
(eigentlich des das Entsetzen begleitenden körperlichen
Schauers und Starrens) gebraucht. Einen analogen Vorgang zeigt
tatvEiv; vgl. II. 3 426 dptpi di oi irupi y_a\x6v ir,vazs, Sippsre
ö vocjjp mit Od. £ 156 pd).a rzoii aytai 3vpög aikv iufpOGvvriGiv
iaivezai. Vgl. ferner den entsprechenden Gebrauch von frigidus,
z. B. Hör. Sat. 2, 6, 50 frigidus a rostris manat per compita rumor.
Virg. Aen. 3, 29 mihi frigidus horror membra quatit und in intransitiver
Bedeutung z. B. Sil. 2, 339 formidine turpi frigida eorda tremunt.
V. 93 f.
£i raüra li&ig, iySapzi piv e£ ipcü,
iySpd di rä> -Savovri rrpGGXÜGSL oUri.
Der Auffassung des Scholiasten xaAtö? di zo Heiay, Iva. zr,v ptzä
SavuTO'j aCizri TtpoayevoaGpivriv npupiav aivi&zai folgt auch
Nauck: „tö> .S-avövrt npoGv-ÜGu ist so zu verstehen wie früher 73
ptz' auzoü xscgopou u . Diese Auffassung ist unnatürlich und unwahrscheinlich.
Sophokles hätte, wenn er irpoaxÜGsi in diesem Sinne
hätte verstanden wissen wollen, doch wohl „nach deinem Tode“ hinzugefügt,
und dies um so mehr, als das, was im ersten Glied mit iyßz-