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Dr. Pfi l in a i e r
Die Beherrscher Japans in dem Sagenzeitalter.
Von dem w. M. Dr. August P 1‘i * 111 a ier.
(Vorgelegt in der Sitzung am 2. November 1864.)
Die vorliegende Arbeit, welche mit der früheren Abhandlung
des Verfassers: „Die Theogonie der Japaner“ Form und Bedeutung
gemein hat, behandelt den sagenhaften Zeitraum von der Gründung
des japanischen Reiches bis zu der Einsetzung des ersten geschichtlichen
Allgebieters Iwdre-biko-no mikoto (660 vor Chi 1 .). In diesem
hinsichtlich seiner Dauer ganz unbestimmten Zeiträume hatte Japan
vier göttliche Beherrscher, deren Namen Owo-na-mudzi, Fiko-fo-foni-ni-gi,
Fiko-fo-fo-de-mi und U-gaja-fuki-ajezu.
Die erste Abtheilung dieser Arbeit behandelt die Zeiten des
Gottes Owo-na-mudzi, der, in der japanischen Sage vorzüglich
berühmt, unter den sieben verschiedenen Namen Owo-kuni-nusi,
Owo-mono-nusi, Kuni-tsukuri-owo-na-mudsi, Asi-wara-no sikowo,
Ja-tsi-fokn, Owo-kuni-tama, Utsusi-kuni-tama, welche eine
bestimmte Bedeutung haben, angeführt wird.
Owo-na-mudzi, der das japanische Reich gründete und als
Wohlthäter der Menschen verehrt wird, verzichtete zuletzt auf die
Herrschaft zu Gunsten Fiko-fo-fo-ni-ni-gi-tio mikoto’s, der seinerseits
ein Sohn Masa-ka a-katsu-katsi-faja-fi-ame-no osi-fo-mimi-no
mikoto’s, Pflegesohnes der Sonnengottheit war.
Die zweite Abtheilung enthält die Erzählungen von den Söhnen
Fiko-fo-fo-ni-ni-gi-no mikoto’s, deren Namen Fo-suseri-no mikoto
und Filio-fo-fo-de-mi-no mikoto. Von diesen Söhnen gelangte der
letztere, welcher der jüngere, zur Herrschaft und hinterliess einen
Sohn, Namens U-gaja-fuki-ajezu-no mikoto.