Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 49. Band, (Jahrgang 1865)

126

v.  Sacken

o.  Ein  halbrunder  Beschlägreifen,  unten  flach,  oben  etwas
grätig,  an  einem  Ende  etwas  breiter,  mit  drei  Nietlöchern  zur  Befestigung, ­
  wahrscheinlich  auf  Holz,  versehen,  am  schmäleren  Ende  mit
einem  Loche.  Er  hat  die  Form  eines  Halbkreises  von  4 3 / 4  Zoll  Durchmesser. ­

Sämmtliche  bisher  beschriebene  Gegenstände  bestehen  aus
ungemischtem  Kupfer  und  sind  mit  einer  hellgrünen,  weichen,
abfärbenden  Patina  von  kohlensaurem  Kupferoxyd  überzogen,  die  sich
leicht  abschaben  lässt,  bei  den  sorgfältig  gehämmerten  Gegenständen
fester  anliegt  und  glätter  ist,  bei  den  anderen  mehr  eine  lockere
Kruste  bildet;  mit  einer  Säure  benetzt,  braust  sie  auf.  Bei  diesen
Objecten  wurden  aber  auch  aufgefunden:
6.  Zwei  Scheiben  von  Gold,  eine  4  Zoll,  die  andere  ä'/ 4
Zoll  im  Durchmesser  (Fig.  12,  13).  Jede  hat  drei  erhobene  Buckeln,
in  ein  Dreieck  gestellt,  nicht
ganz  izu  Halbkugeln  herausgetrieben ­
  ;  den  Rand  umsäumen ­
  Perlen-  oder  Punctreihen,
  ebenso  sind  zwei  aus
erhobenen  Puncten  gebildete
kurze  Bänder  oder  Streifen
angebracht,  die  zu  beiden
Seiten  des  obersten  Buckels
vom  Rande  gegen  den  Mit—
telpunct  hinlaufen.  In  Beziehung ­
  auf  die  Anordnung
derselben  findet  eine  Verschiedenheit ­
  satt.  Die  grössere ­
  Scheibe  zeigt  nämlich  am  Rande  drei  concentrische  Perlenreiben ­
  und  jedes  der  kurzen  Bänder  besteht  aus  sechs  Reihen  von
je  tt  und  12  Puncten,  während  den  Rand  der  kleineren  nur  zwei
Reihen  umsäumen  und  die  beiden  Streifen  aus  fünf  Reihen  von  je  7
Puncten  gebildet  werden.  An  jeder  Scheibe  sind  zwei  Paare  von
Löchern  durchgeschlagen,  welche  aber  nicht  einander  diametral
gegenüber,  sondern  gegen  den  oberen,  die  Spitze  des  Dreieckes  bildenden ­
  Buckel  hin  näher  beisammenstehen;  sie  dienten  entweder  zum
Durchziehen  einer  Schnur  oder  eines  Kettchens,  oder  sind  behufs  des
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.