Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 49. Band, (Jahrgang 1865)

Die  Funde  an  der  langen  Wand  hei  Wiener-Neustadt.

125

wie  jener  der  beiden  ersteren,  den  Draht  so  fein  zu  hämmern,  als  es
die  kleinen  Windungen  im  Innern  erforderten.  Die  Spiralen  bestehen
Fig.  9,  a.

Fig.  10.

aus  Kupfer,  haben  daher  eine  geringe  Federkraft,  sind  weich  und
biegsam.
3.  Zwei  Spiralen  aus  zwei  Linien  breiten,  innen  flachen,
aussen  etwas  convexen  Streifen  bestehend,  die  an  den  Enden  spitz
zulaufen  (Fig.  10),  kaum  Armbänder,  da  sie  einen  Durchmesser  von
nur  1 3 / 4  Zoll  haben  und  bei  einer  Länge
von  ^  ganz  cylindrisch  sind,  daher
zum  Tragen  am  Arme  nicht  geeignet
erscheinen,  abgesehen  davon,  dass
sie  höchstens  über  eine  Kinderhand
gezogen  werden  könnten.  Wenn  sie
daher  Armringe  waren,  so  passten  sie
nur  für  ein  Kind.  Die  Windungen
liegen  nicht  knapp  aneinander,  sondern ­
  sind  locker;  eines  bat  9(4,  das
andere  10  Umgänge.
4.  Röhrchenartige  Spiralen ­
  aus  schmalen  Blechstreifehen
in  engen,  fest  an  einander  liegenden
Windungen  gebildet;  sie  sind  von  drei
verschiedenen  Dimensionen:  von  4(4
Linien  Durchmesser,  der  Streifen  etwas  über  (4  Linien  breit
(Fig.  11),  —  dünnere  derartige  und  aus  einem  i'/ z  Linie  breiten
Bande  gewundene  von  4  Linien  Durchmesser.  Von  ersteren  ist  eine
Gesammtliinge  von  1  (4  Fuss,  von  letzteren  noch  eine  etwas  grössere
in  mehreren  Stücken  vorhanden.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.