Die Theogonie der Japaner.
473
Mau machte ferner aus seinem Speichel den weissen Seidenstoff des
Opfers, aus seinem Geifer den grünen Seidenstoff des Opfers. Hierdurch
reinigte man ihn und vertrieb ihn zuletzt vermittelst der göttlichen
Vertreibung.
In einer anderen Urkunde wird gesagt:
Kono notsi-ni fi-no kami-no mi-ta mi-to/coro ari: ame-no jasuta,
ame-no jasu-ta, ame-no fira-ta, ame-no mura-jori-ta-to iü. Kore
miiia jolci, ta-nari, nagame fi-deri-ni aje-domo solconb-koto nasi. Susa-no
wo-iio milcoto-no mi-ta-mo mi-tokoro ari: ame-no kui-ta, ameno
kawa-jori-ta, ame-no kutsi-to-ta-to iü. Mina jase-tokoro-nari,
ame-fure-wa nagare, fi-tere-wa jake-nu.
Später gab es drei Felder der Gottheit der Sonne: das ruhige
Feld des Himmels, das breite Feld des Himmels und das an die Stadt
des Himmels sich lehnende Feld. Alle diese Felder waren gute Felder.
Ob langwieriger Regen oder Dürre eintrat, sie erlitten keinen Schaden.
Ebenso gab es drei Felder des Geehrten Su-sa-no wo: das Feld der
Pfosten des Himmels, das an den Fluss sich lehnende Feld des Himmels
und das Feld der Mundschärfe des Himmels ‘). Es waren sämmtlich
magere Felder. Wenn es regnete, wurden sie überschwemmt, wenn
die Sonne schien, wurden sie verbrannt.
*) Ein solches Feld, an den Mündungen der schnell strömenden Flüsse gelegen, ist
den Überschwemmungen ausgeset/.t und daher schlecht.