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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

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Dr.  P  f  i  z  m  a  i  e  r

Zuletzt  gingen  sämmtliche  Götter  mit  einander  zu  Ratlie.  Sie
unterzogen  Su-sa-no  wo-no  mikoto  dem  Bannen  der  tausend  Versammlungshäuser ­
  und  überführten  ihn.  Indem  sie  ihm  endlich  das
Haupthaar  ausreissen  Hessen,  betrachteten  sie  dies  als  Sühne  seiner
Schuld.  Sofort  vertrieben  sie  ihn  und  hiessen  ihn  nach  abwärts
steigen.
Eine  andere  in  einer  Anmerkung  angeführte  Stelle  lautet:

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Sono  te-asi-no  tsume-made  nukasi-mete  aganaje-ni-tsu.  Sie
Hessen  ihm  endlich  die  Nägel  an  den  Händen  und  Füssen  ausreissen
und  sühnten  dadurch  seine  Schuld.
In  einer  anderen  Urkunde  wird  gesagt:

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Kono  notsi-ni  waka-ßru-me-no  mikoto  imi-fata-ja-ni  masi-te
kamu-mi-so-wo  ori-tamö.  Su-sa-no  wo-no  mikoto  mi-tamai-te  futsigoma-ioo
  saka-fagi-ni  fagi-te  sono  fata-ja-ni  nage-ire-tamaje-ba
waka-ßru-me-no  mikoto  odoroki-te  fata-ju  otsi-te  motaru  ß-ni  mimi-wo
  jaburasi-te  kamu-sari-masi-ki.
Später  wohnte  die  Geehrte  Waka-firu-me  in  dem  Fahnenhause
des  Fastens  und  wob  das  göttliche  Gewand.  Su-sa-no  wo-no  mikoto,
der  sie  sah,  zog  einem  gestreiften  Füllen  die  Haut  ab  und  warf  dieses
in  das  Fahnenhaus.  Hierüber  erschrack  die  Geehrte  Waka-firu-me.
Sie  Hess  das  Webewerkzeug  fallen  und  verletzte  ihren  Leib  an  dem
Webschiff,  welches  sie  in  der  Hand  hielt.  In  Folge  dessen  schied  sie
göttlich  dahin.
            
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