!>r. Pfizmaier. Die Theogonie der Japaner.
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Die Theogo nie der J a p an e r.
Zweite Abtheilung.
Von dem w. M. Dr. August Pfizmaier.
(Vorgelegt in der Sitzung am 2. November 1864.)
Die hiermit als zweite Abtheilung der Theogonie der Japaner
vorgelegte Abhandlung besteht, so wie das früher Gelieferte, aus einer
Reihe in Japan erschienener alten Urkunden und enthält den Schluss
der aus dieser Quelle über den Gegenstand vorhandenen Nachrichten.
In dieser Abtheilung finden sich die seit dem Ablehen des
Gottes I-za-nccgi auf ungewöhnlichem Wege entstandenen Gottheiten,
unter welchen auch des Stammvaters der jetzigen Allgebieter von
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Japan (in der alten Sprache -*)- ^ Sumera-mikoto oder
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JllfL ^ y Sume-rogi genannt) ausführlich gedacht wird.
Es wird nämlich angenommen, dass diese Allgebieter ihren
Ursprung in gerader Linie von der Gottheit der Sonne ableiten. Diese
Annahme wird durch die hier zusammengestellten Nachrichten insoferne
bestätigt, als der dem Hause zugewiesene Stammvater, der unter
dem Namen Masa-ka a-katzu-katsi-faja-bi-ame-no osi-fo-vrimi-no
mikoto angeführt wird, zwar nicht der eigentliche Sohn der Sonnengottheit,
aber aus den Edelsteinen ihres Haarknotens durch den Gott
Su-sa-no wo hervorgebracht und von ihr an Kindesstatt angenommen
wurde.
Die Erzählungen enden mit dem Auszuge des Gottes Su-sa-no
wo in die Unterwelt, nach welcher Zeit der Gott Owo-na-mudzi das
japanische Reich aufhaute.