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Dr. Fr. Müller.
Kraft eine Hand, welche auf Steine Buchstaben hinschrieb, die wie
auf Schnee abgedrückt erschienen.
Er theilte seine Idee Ruphanus mit und sie beide brachten
endlich das armenische Alphabet zu Stande, wobei sie die armenischen
Charaktere nach dem Muster der griechischen Schriftbezeichnung
formten Q. Mesrop warf sieh nun auf die Übersetzung der
heiligen Schrift, wobei er mit den Sprüchen den Anfang
machte; übersetzte sowohl die zwei und zwanzig Bücher des alten
als auch das neue Testament und verbreitete mit seinen Schülern
die Schreibekunst.
Er führte mit Hilfe des Königs Wramsapuh und Sahak’s seine
Erfindung in Armenien ein s ), mit Ausnahme des unter dem Erzbischöfe
von Caesarea stehenden Theiles, wo man sich der griechischen,
nicht der assyrischen Schrift bediente 3 ).
Darauf zog Mesrop unter die Iberer , die er
mit Hilfe eines gewissen Shapah , der da als Dollmetscher
der griechischen und armenischen Sprache diente, mit einem
Alphabet beschenkte. Dasselbe that er auch später unter den
Albanern.
Aus dieser Darstellung geht vor allem anderen ein Punkt, der
uns bei der Untersuchung über das armenische Alphabet einen Fingerzeig
geben kann, hervor; nämlich: dass das Alphabet der
Iberer mit dem armenischen einen und denselben Urheber
hat, dass man also auch in Folge dessen auf gemeinsamen
Ursprung aus irgend einer Quelle schliessen kann.
Und in der That schliesst sich das georgische Alphabet sowohl
in Betreff der Anordnung der Zeichen als auch in Bezug vieler
Formen der Buchstaben an das armenische an. In beiden Alphabeten
entsprechen sich die alten Zeichen von .p und 6 — j] vollkommen,
und stimmen beide in dieser Hinsicht auch mit dem griechischen
Moses 498 . . . bumbijb ^uAunß.fipu iTbp ^uitiipbpi ^rt-iltfruflin nfr l. . . *
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2 ) Nach Tschamtschean im siebenzehnten Jahre des Hohenpriesterthums Sahak’s, im
fünfzehnten Jahre der Regierung; vVramsapub’s (40ß).
3) Moses 499: fc*- n,,,n ,JS tßpitiui. IßnijjTutiiu pw<f-*bn f jü R| mpufrg piu < jij 'fr • ^ n i‘h mg
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