Die Geschichte Joseph's in Aegypten.
409
ne liilfet niemen, ent er volstrete wirt dar ane. ent ist nicht —
und, sondern = eilend, bevor, Comparativ ehender, was in Oesterreich
im Dialekt alltäglich vorkommt. Es erscheint auch in d, Nibelungen
NotA. 370, 2. si füren zweinzec mile, end ez wurde naht;
wo die Parallelstelle unter dem Texte bei Zarnclee S. 58, 5 deutlich
die Erklärung liefert: e daz ez wurde naht. Vgl. hierüber
Lexer’s Kärntisches Wtb. S. 85 u. mhd. Wtb. 1, 430.
1306. K. verbessert den Vers: niht ubeles wolde er an in wurchen.
1309. war läzen, ein Versprechen halten, erfüllen, vgl. Gramm. 4. 626 u.
Dicm. zu 329, 3.
1315. hi: crefte, muss gelesen werden nach ahd. Form crefti. K. schaltet
, den alten Reim nicht mehr verstehend, zwei Sätze ein:
ir vräget lihte wie, er nimet iueh hie mit siner chrefte, Man ir
birt sin gescheite, des ist . . .
1323. nehein: lib gibt keinen Reim; es muss entweder nach W. stehen
zwifel niht: lib, oder man kann setzen nehein: got gemein.
Zusätze und Verbesserungen.
A. Zum Text.
V. 287. lies in den.
462. Z. 3. lies vorgenommene.
983. 1. evh hinnen.
ß. Zu den Anmerkungen.
Anm. 26. Z. 2. lies tautologiseh.
61. Im Walther, liersg. von Pfeiffer 118, 1, ist offenbar statt Seine, Säne, die
San, der Hauptfluss im Cillier-Kreise zu lesen; daher der Schlossname Säneck.
Walther will sagen: Von Untersteier bis Obersteier (die Muore), vom Po, d. i.
von Oberitalien bis an die Traben (die Drau) d. i. bis nach Kärnten, habe icli
die Sitten der Leute beobachtet.
87. Z. 2. 1. dass in md.
88. Z. 1. 1. Todsünden.
89. Z. 8. 1. Es scheint.
507 zu enduhen gehört wahrscheinlich auch lduhc im Friedberger Christ in
Müllenhoff u. Sch. Denkmälern S. 28, Z. 3 lies: daz neze indühc nlne ganz.