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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

Die  Geschichte  Joseph’s  in  Aegypten.

401

llonorii  Augustod.  Elucidarium  lib.
III.  cap.  in  der  Ausg.  v.  de  la  Migne
S,  1163.  Vgi.  Antichrist  bei  Diem.
280—82.  Adso  in  Haupt's  Zeitscli.
10,  260  ff.

guot  liute  die  sich  von  der  weit
gezogen  habent  mit  den  Zeichen
diu  er  denne  mit  des  tievels  gespenste
  tnot.  Wachem.  Hss.  d.
Basler  Univ.  Bibi.  S.  24.

Man  sieht  aus  dieser  Gegenüberstellung,  dass  der  ältere  Elucidarius
des  Honorius  Augustodun.  die  Quelle  dieser  deutschen  Bearbeitung  sein
dürfte.  Einen  weitern  Beleg  gibt  die  Stelle  über  die  neun  Gattungen  der
Hüllenstrafen.  Ich  will  dieselben  hier  einander  gegenüber  slellen:

In  inferno  novem  species  peena;
esse  leguntur.
Prima  ignis,  qui  sic  semel
accensus  est,  ut  si  totum  mare  influeret,
  non  exstingueretur  ....
Secunda  peena  est  intolerabile
  frigus,  de  quo  dicitur:  Si  igneus
  mons  immitteretur  in  glaciem
verteretur.  De  his  duabus  dicitur:
Illic  erit  fletus  et  stridor  dentium
(Math.  XXIV,  SI)  quia  fumus  cxcitat
  fletum  oculorum,  frigus  stridorem
  dentium.
Tertia:  vermes  immortales,
vel  serpentes  et  dracones  visu  et
sihilo  horribiles,  qui  ut  pisces  in
aqua  ita  vivunt  in  flamma.
Quarta,  fetor  intolerabilis.
Quinta  Ilagra  cajdentium,  ut
mallei  ferrum  percutientium.
Sexta,  tenebrae  palpabiles  ut
dicitur:  terra  tenebrarum,  ubi
nullus  ordo,  sed  sempiternus  horror
  inhabitat.  (Job.  X,  22).
Septima,  confusio  peccatorum,
quia  omnia  peccata  ibi  patent  Omnibus, ­
  et  se  absconderenon  valent.
Octava,  horibilis  visio  dmmonum
  et  draconum,  quos  igne  scin-Dä

  muozen  di  verteilten  niun  wize
ewicliclien  liden.  Diu  erst  ist  daz
fiur,  daz  nimmer  erliscliet:  daz  ist
also  getan,  ob  daz  mer  dar  in  runne,
  daz  ez  nit  erlmsch.  diu  ander
wiz  ist  so  gröz  chelte:  ob  man
einen  flurinen  berc  dar  in  wür  f,  er
wurde  bald  ze  einem  ise.  Diu  dritte
wiz  ist,  daz  sint  vinstrine,  die  man
wol  begrifen  mag;  und  ob  daz
wser,  daz  allez  daz  brunnen(d)  wäre,
daz  üf  ertrlch  ist,  daz  enhet  dehein
lieht  gegen  der  vinster  diu  dä  ist.
•—  Von  den  drien  wizen  sprichet
diu  geschrift  'Wer  ist  in  der  uzeren
  vinster,  dä  wirt  weinen  und
grisgramen  der  zen’.  Diu  vierde
wize  ist:  dä  ist  unverträgelicher
srnach:  ob  daz  waere,  daz  alle
berg  sich  verwandelten  in  mirren,
si  enheten  deheinen  srnach  wider
dem  stauch  der  dä  ist.  Diu  fünft
wizze  ist:  dä  sint  inne  unteetlich
würme,  die  dä  Iebent  in  dem  fiure
sam  der  visch  in  dem  wäg.  Diu
s  e  h  s  t  e  wize  flagella  cedentium  etc.
daz  sprichet:  diu  geisel  dä  man
die  seien  mit  martert:  die  sint  reht
als  die  hämer,  dä  man  daz  isen

Sitzb.  d.  pliil.-Iiist.  CI.  XI.VIII.  ßd.  II.  Hft.

20
            
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