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J. D i em er
Bartsch, wo von dem V. 5812 bis an das Ende 6393 eine ausführliche
Beschreibung des Antichrist's, der Zeichen des jüngsten Gerichtes
und dieses selbst nach den Apocryphen des N. T. enthalten
ist, Martina 191, 32 ff. Griesh. Fred. 1, 130 ff., die Höllenfahrt
ausführlich ebenda 2, 144—130 und zu 1137.
1135. er wil wesen got.—Vuer ist so sündig so antiehristus, den giiollichont
sie, demo bitent sie guotes. Der sezzet sich ana daz er
got si, des jehent imo die fertanen Notker’s Psalmen, bei llattemer
2, 45. a.
1157. er heizet virbieten sumeliche . . . ; ebenso W. Im ersten Satze
fehlt in beiden Handschriften offenbar ein Wort, es wird nach K.
zu lesen sein sumelich lieizzet er verbieten, sumelich heizzet er
mieten; vgl. die fast gleiche Stelle bei Diem. 281, 2 und zur
Genes, u. Exod. 111, 25.
Antiehristus in magna Babilonia
de meretrice generisDan nascetur.
In matris utero diabolo replebitur
et in Corozaim a maleficis nutrietur.
Universo orbi imperabit, et totum
genus humanum sibi quatuor
modis subjugabit. Uno modo: nobiles
sibi divitiis adsciscet, quae
sibi maxime aflluent, quia omnis
pecunia abscondita erit ei manifesta.
Secundo modo: vulgus sibi
terrore subdet, quia maxima sffiYitia
in Dei eultores furiet. Tertio
modo: sapientia et incredibili eloquentia
clerum obtinebit, quia omnes
artes et omnem scripturam
memoriter seiet. Quarto modo:
mundi contemptores, ut sunt monachi
signis et prodigiis fallet.
Faciet enim tarn stupenda miracula,
ut jubeat ignem de ccelo descendere
et adversarios suos coram
se consumere, et mortuos resurgere
et sibi testimonium dare.
Der antechrist wirf geborn in
der grozen stat ze Babylonia von
ainem bcesen wib, und wirt mit
dem tievel erfüllet in siner muoter
libe, unt wirt von zoubrern gezogen
in der stat ze Gözraim. Da
von spricliet diu geschrift 'We dir
Bedsäida, vvan in dir gezogen wirt
unsers herren widerwart’. Unt beginnet
zerichsen über alle die weit,
und allez menschlich geschläht
machet er im in vier wise undertän.
? Die gewaltigen dirre weit;
w r an aller der schätz der verborgen
ist, der wirt im offen. Ze der
andern wise so über chumet er
daz swach volch mit siner lere und
siner vorht. Zeder dritten wise so
über ehumt er die wisen dirre weit,
daz ist diu pfafheit mit wistuom
und mit rede. Ze der vierden wise
so betrüget er die, die dise weit
versmähet, habent: daz sint münieli,
nunnen, closner, einsidel unt ander