39(5
J. 1) i e m e r
ritatem vini veteris exsuperat, id est, priscse legis traditionem.
Evangelica enim prsecepta longe clariora sunt, quam V. T. mandata
Isid. in Genes. Cap. XXXI; Opera. Paris, 1601. p. 44S.B.
1099. ff. di alten e, das alte Gesetz, Testament. Darnach ist die Stelle
Spec. eccl. 114, 3 v. u. zu erklären: in eineme lebennn lebeten
die lute ananie — äne aine e; wan er lebet an e Vröne botsch.
493, indem der Schreiber der Aussprache des Volkes nachgebend
nicht selten an = ein setzt, z. B. anander 12, 22. gehit alle an
ander iwer sunte 72, 11 ; vgl. noch 74, 19. 78, 7 v. u. und
Kindh. J. Hahn 93, 12; ebenso so gesattest du mich dm mit
aner (= einer) wunderlichen suoze Diem. 380, 23. unt sprach
si unser herre an dages anar (= an einer?) bredige Gnesh.
Pr. 1, 83. — der win, der dir bezeiclienet di alten e, diu deme
sculdigen tet vil we etc. Ganz dieselben Verse in den Büchern
Mosis Diem. 31, 17 ff. daz wazzer bezeiclienet di e, diu tet dem
suntigen we, wände si mit gelieheme scaden rach, swer ir tet
deliein ungemach . . . ßezzer ist diu muoterliche suoze mines
Evangelii, die du praedicas et quae per lac figuratur, danne der
alton euuon asperitas, qu® per vinum figuratur Willir. XXXIV,
22. Truhtenis ea ist ungefleechöt, menuischen fone unrehte
becherende, daz ist lexMoysi, fone dero er chat: non veni le^fes
solvere sed adimplere (ich ne cham ea zintuuerinne nube ze
uuerinne; uuanda si ex duritia (fone harti) becheret uuart in
gratiam (in gnada), bediu teta si conuersionem animarum (beclierida
selon Notker’s Psalm, bei Hattemer 2, 70. Eine ausführlichere
Vergleichung der Härte des alten mosaischen Gesetzes mit
dem des N. T. findet sich im Vaterunser des Krolewitz 1933 ff. und
im Johannes Fdgb. 2, 140: Moyses der gehiez in ertriehe,
Johannes der gehiez in daz himelriche, Moyses dergehötin, daz
si an ir vianden naimen den sigenust, Johannes zeicte in die
gotes cliust, Moyses der riet in daz si an ir viande räche nsmen,
Joh. der riet in daz si ir viande vergaben, Moyses der riet in
daz si sich hesniten nach ebreisclien site, Joh. der riet in daz
si sich teuften unde an got geloupten, der allez manchunne von
der helle gewönne. Im Wiener h. Lied 14, 22 heisst es da ende
nam diu scerphe der alten e unt des pittern wines und 19, 4
und der chänege (schimmelliche) win der alten c.—Also was diu
alte e muoliche ze begene, wan daz was geboten, swer den