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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

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J.  1)  i  e  m  e  r

ritatem  vini  veteris  exsuperat,  id  est,  priscse  legis  traditionem.
Evangelica  enim  prsecepta  longe  clariora  sunt,  quam  V.  T.  mandata
  Isid.  in  Genes.  Cap.  XXXI;  Opera.  Paris,  1601.  p.  44S.B.
1099.  ff.  di  alten  e,  das  alte  Gesetz,  Testament.  Darnach  ist  die  Stelle
Spec.  eccl.  114,  3  v.  u.  zu  erklären:  in  eineme  lebennn  lebeten
die  lute  ananie  —  äne  aine  e;  wan  er  lebet  an  e  Vröne  botsch.
493,  indem  der  Schreiber  der  Aussprache  des  Volkes  nachgebend
nicht  selten  an  =  ein  setzt,  z.  B.  anander  12,  22.  gehit  alle  an
ander  iwer  sunte  72,  11  ;  vgl.  noch  74,  19.  78,  7  v.  u.  und
Kindh.  J.  Hahn  93,  12;  ebenso  so  gesattest  du  mich  dm  mit
aner  (=  einer)  wunderlichen  suoze  Diem.  380,  23.  unt  sprach
si  unser  herre  an  dages  anar  (=  an  einer?)  bredige  Gnesh.
Pr.  1,  83.  —  der  win,  der  dir  bezeiclienet  di  alten  e,  diu  deme
sculdigen  tet  vil  we  etc.  Ganz  dieselben  Verse  in  den  Büchern
Mosis  Diem.  31,  17  ff.  daz  wazzer  bezeiclienet  di  e,  diu  tet  dem
suntigen  we,  wände  si  mit  gelieheme  scaden  rach,  swer  ir  tet
deliein  ungemach  .  .  .  ßezzer  ist  diu  muoterliche  suoze  mines
Evangelii,  die  du  praedicas  et  quae  per  lac  figuratur,  danne  der
alton  euuon  asperitas,  qu®  per  vinum  figuratur  Willir.  XXXIV,
22.  Truhtenis  ea  ist  ungefleechöt,  menuischen  fone  unrehte
becherende,  daz  ist  lexMoysi,  fone  dero  er  chat:  non  veni  le^fes
solvere  sed  adimplere  (ich  ne  cham  ea  zintuuerinne  nube  ze
uuerinne;  uuanda  si  ex  duritia  (fone  harti)  becheret  uuart  in
gratiam  (in  gnada),  bediu  teta  si  conuersionem  animarum  (beclierida
  selon  Notker’s  Psalm,  bei  Hattemer  2,  70.  Eine  ausführlichere ­
  Vergleichung  der  Härte  des  alten  mosaischen  Gesetzes  mit
dem  des  N.  T.  findet  sich  im  Vaterunser  des  Krolewitz  1933  ff.  und
im  Johannes  Fdgb.  2,  140:  Moyses  der  gehiez  in  ertriehe,
Johannes  der  gehiez  in  daz  himelriche,  Moyses  dergehötin,  daz
si  an  ir  vianden  naimen  den  sigenust,  Johannes  zeicte  in  die
gotes  cliust,  Moyses  der  riet  in  daz  si  an  ir  viande  räche  nsmen,
Joh.  der  riet  in  daz  si  ir  viande  vergaben,  Moyses  der  riet  in
daz  si  sich  hesniten  nach  ebreisclien  site,  Joh.  der  riet  in  daz
si  sich  teuften  unde  an  got  geloupten,  der  allez  manchunne  von
der  helle  gewönne.  Im  Wiener  h.  Lied  14,  22  heisst  es  da  ende
nam  diu  scerphe  der  alten  e  unt  des  pittern  wines  und  19,  4
und  der  chänege  (schimmelliche)  win  der  alten  c.—Also  was  diu
alte  e  muoliche  ze  begene,  wan  daz  was  geboten,  swer  den
            
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